VLN: Emil Frey Racing muss neuerlich pausieren

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Emil Frey Racing fehlt, Farnbacher Racing mit neuer Auspuffanlage | © Toyota

Nach dem Unfall beim sechsten VLN-Lauf muss Emil Frey Racing seine Zwangspause verlängern. Die Lexus-Entwicklungsmannschaft fehlt auch beim Barbarossapreis an diesem Wochenende. Indes waren die Markenkollegen von Farnbacher Racing gezwungen, binnen kurzem eine neue Auspuffanlage installieren.

Emil Frey Racing muss einen weiteren Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft aussetzen. Nach dem schweren Unfall beim sechsten Saisonrennen war die Lexus-Entwicklungsmannschaft „trotz intensiver Bemühungen“ außerstande, den RC-F-Prototyp bis zum Barbarossapreis instand zu setzen. Somit delegiert die Toyota-Edelmarke nur die Truppe von Farnbacher Racing an diesem Wochenende in die Eifel.

Der Familienrennstall modifizierte unterdessen das Abgassystem des Lexus-Gefährts. Denn bei der zurückliegenden Begegnung überschritt der RC-F-Sportwagen den maximal zulässigen Lärmpegel von einhundertdreißig Dezibel, weshalb die Sportkommissare einen Ausschluss aussprachen. Darum war Farnbacher Racing gezwungen, während der vergangenen beiden Wochen eine überarbeitete Auspuffanlage zu fertigen.

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Eine erste Probefahrt unternimmt Farnbacher Racing beim Freitagstest. Die Besatzung rekrutiert sich abermalig aus den Brüdern Dominik und Mario Farnbacher. „Unser Hauptaugenmerk in der Pause zwischen VLN 7 und dem kommenden Rennen war, die Lautstärke des Lexus zu reduzieren“, erklärt Teamchef Horst Farnbacher in einem Kommuniqué. „Wir haben einige Modifikation zusammen mit Industriepartnern, sowie mit TRD unternommen und werden diese am Freitag testen.“