GT-Sport: Team Zakspeed steigt in die internationale SRO-Serie auf

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Das Team Zakspeed startet im nächsten Jahr in der SRO-GT-Serie | © Maximilian Graf

Nach dem Gastauftritt in der Eifel hat das Team Zakspeed beschlossen, in Zukunft die vollständige Saison der SRO-GT-Sprint- und Langstreckenserie zu bestreiten. Zur Fortführung des Engagements im ADAC GT Masters äußerte sich das Mercedes-AMG-Team bislang noch nicht.

Das Team Zakspeed richtet sich im nächsten Jahr international aus. Nach dem Gaststart beim Drei-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat die Kultmannschaft aus Niederzissen angekündigt, in der kommenden Saison sowohl die Sprint- als auch die Langstreckenserie der SRO-GT-Meisterschaft zu bestreiten. Zur Fortsetzung des Engagements im ADAC GT Masters gab das Mercedes-AMG-Gespann bis dato noch keine Auskunft.

Beim Debüt im SRO-GT-Langstreckenwettbewerb erfocht Sebastian Asch in der durch Nebel beeinträchtigten Qualifikation zunächst den achtzehnten Startplatz. Im Rennen errang Asch gemeinsam mit seinen Stallgefährten Luca Ludwig und Nikolaj Rogivue den dreizehnten Platz im Gesamtklassement. Eine Durchfahrtsstrafe verhinderte ein besseres Resultat, nachdem die Sternenkrieger vorübergehend unter die besten Zehn vordrangen.

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Gleichwohl zog das Team Zakspeed eine positive Bilanz. „Trotz des Ergebnisses bin ich mit dem Wochenende sehr zufrieden“, resümiert Teamchef Peter Zakowski in einer Pressemitteilung. „Wir waren zeitweise das schnellste Mercedes-Team und waren auf sehr hohem Niveau. Im Qualifying hatten wir Pech mit der roten Flagge, aber das gehört zum Motorsport auch dazu. Dadurch war natürlich klar, dass wir im Startgerangel einige Blessuren davontragen würden.“

Nach einer vorläufigen Standortbestimmung sei das Team Zakspeed nun für die Läufe im nächsten Jahr gewappnet. „Auch die Drive-Through-Strafe war ärgerlich“, merkt Zakowski an. „Dennoch muss ich sagen, bin ich mit den Abläufen von Team und Fahrern sehr zufrieden. Die Konkurrenz ist sehr hoch, und wir konnten mithalten. Wir haben alles gelernt, was wir lernen wollten, und fühlen uns für nächstes Jahr sehr gut vorbereitet.“