Nürburgring: Grasser Racing markiert schnellste Zeit im Nebel

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Startplatz eins für Grasser Racing auf dem Nürburgring l © Daniel Schnichels

Im dichten Nebel behielt Luca Stolz den Durchblick und sicherte dem Lamborghini-Rennstall von Grasser Racing die Poleposition. Zuvor musste die Qualifikation wegen widriger Sicht mehrfach verschoben werden. Letztlich hatten die Piloten nur rund zehn Minuten Zeit ihre Bestmarken zu setzen.

Luca Stolz und seine Teamkollegen von Grasser Racing starten beim Saisonfinale der Blancpain-Langstreckenserie von Rang eins. Der Lamborghini-Athlet umrundete den Rundkurs in der Eifel binnen 1:57,379 Minuten. Christopher Mies verbuchte im WRT-Audi einen Rückstand von mehr als zwei Zehntelsekunden.

Auf dem dritten Rang fand sich die Ferrari-Equipe um AF Corse wieder. Die Zeitmessung bei Pier Guidi Alessandro stoppte nach exakt 1:57,734 Minuten. Maximilian Buhk stellte den schnellsten Mercedes-AMG auf dem vierten Gesamtplatz ab. Mirko Bortolotti komplettierte mit Rang fünf das gute Ergebnis für Grasser Racing.

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In der Eifel herrschten am Morgen teils chaotische Verhältnisse. Der für 8.30 Uhr angesetzte Start konnte aufgrund von dichtem Nebel nicht wie geplant durchgeführt werden. Im Zehn-Minuten-Rhythmus verschob die Rennleitung permanent den Start, jedoch besserten sich die Verhältnisse keinesfalls. Erst gegen kurz vor Zehn schaltete die Ampel auf grün, sodass die Athleten eine zehnminütige Zeitenjagd absolvieren konnte