Brünn: Creventic veröffentlicht Teilnehmerliste für Epilog

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Creventic hat eine provisorische Teilnehmerliste für den Epilog veröffentlicht | © Erik Teeken

In diesem Jahr findet der Epilog in Brünn erstmals über die Distanz von vierundzwanzig Stunden statt. Die vorläufige Teilnehmerliste für das Finale der Creventic-Langstreckenmeisterschaft umfasst beinahe fünfzig Einschreibungen – darunter elf Nennungen in der A6-Spitzenklasse.

Die Creventic-Agentur hat eine provisorische Starterliste für das Finale der 24-Stunden-Serie in Brünn veröffentlicht. Demnach sind bislang sechsundvierzig Nennungen für den Epilog eingegangen. Ungefähr ein Viertel entfällt auf die gesamtsiegfähige A6-Kategorie, welche elf Sportwagen umspannt – darunter zehn auf Basis des GT3-Reglements. Dabei sticht der Jaguar XKR-S GT3 von Browns Lane Racing heraus.

Ansonsten ergeben sich die hergebrachten Kräfteverhältnis, wobei der AMG-Sektor zahlenmäßig dominiert. IDEC Sport Racing, Kornely Motorsport und MS Racing starten mit der aktuellen Modellgeneration, wohingegen Hofor-Racing mit dem betagten Flügeltürer antritt. Car Collection Motorsport bestreitet die Endrunde in der Südmährischen Region mit einem Zwei-Wagen-Aufgebot der Marke Audi.

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Die sieggewohnte Mannschaft von Herberth Motorsport rollt abermalig als Porsche-Einzelkämpfer an den Start, während die Scuderia Praha die Marke Ferrari in der zweitgrößten Stadt Tschechiens repräsentiert. Indessen herrscht im Lamborghini-Lager neuerlich der Huracán-Gegensatz zwischen der GT3-Variante und der Super-Trofeo-Version – letztere vertreten durch Leipert Motorsport, erstere wiederum durch Grasser Racing.

Die Hersteller der weiteren Wertungen: Porsche, Marc Cars, GC Automobile, Audi, KTM, BMW, Honda, Saker, Seat, Mini, Renault und Peugeot. Eine wichtige Neuerung in diesem Jahr: Anstatt über die traditionelle Zwölf-Stunden-Distanz erstreckt sich die Veranstaltung in Brünn über vierundzwanzig Stunden. Allerdings vergibt der Veranstalter die Punkte bereits zur Halbzeit des Endurance-Wettstreits.

Diese stelle ein Entgegenkommen an die Teilnehmer dar. „Da wir das Rennen ursprünglich als Zwölf-Stunden-Rennen geplant und ausgeschrieben hatten, halten wir für die Meisterschaft daran fest, sodass Teams, die bereits ihre Planung abgeschlossen hatten, keinen Nachteil haben“, erklärt Helen Roukens von Creventic. „Das bedeutet somit auch, dass bereits um Mitternacht die diesjährigen Meister unserer Serie feststehen.“

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