Martin Tomczyk: „Ich fühle mich auch im GT-Sport sehr wohl“

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Martin Tomczyk konzentriert sich zukünftig auf den GT-Sport | © BMW Presse

Nach seinem DTM-Forfait gedenkt Martin Tomczyk, sich fortan im GT-Sport zu engagieren. „Ich glaube, dass ich mich dort als Fahrer noch mehr weiterentwickeln und einbringen kann“, meint der BMW-Werkspilot, welcher seine Tourenwagen-Karriere nach sechzehn Jahren beendet hat.

Am vergangenen Wochenende verkündigte Martin Tomczyk, seine DTM-Laufbahn nach sechzehn Jahren zu beenden. Stattdessen wolle der BMW-Werksfahrer in Zukunft vornehmlich an Sportwagenrennen teilnehmen. „Ich fühle mich auch im GT-Sport sehr wohl, in dem ich in den letzten Jahren immer wieder unterwegs war“, bekräftigt Tomczyk. „Er hat sich sehr stark professionalisiert und wird dies noch weiter tun.“

Folglich bleibt Tomczyk nach seinem DTM-Forfait weiterhin Bestandteil der Marke BMW. „Ich glaube, dass ich mich dort als Fahrer noch mehr weiterentwickeln und einbringen kann“, erklärt Tomczyk. „Aus diesem Grund habe ich für mich diese Entscheidung getroffen und Jens Marquardt darüber informiert. Ich freue mich deshalb umso mehr, auch weiterhin mit BMW zusammenarbeiten und neue, gemeinsame Motorsportprojekte erfolgreich in Angriff nehmen zu können.“

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Während seiner DTM-Einsätze bei Audi und BMW stand Tomczyk neundundzwanzig Mal auf dem Podium, errang sieben Siege und stand siebenmal auf der Poleposition. „Mit seiner sehr lockeren Art – und das bei maximaler Professionalität – ist er ein Sympathieträger“, äußert sich BMW-Motorsportchef Jens Marquardt. „Umso mehr freue ich mich, dass er langfristig bei uns bleibt und ein wichtiger Teil unseres zukünftigen Motorsportprogramms wird.“

In den vergangenen Jahren trat Tomczyk bereits beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an, wobei der BMW-Werkspilot für Schubert Motorsport zweimal auf den sechsten Platz fuhr. Bei der VLN-Langstreckenmeisterschaft war Tomczyk ebenfalls schon mit von der Partie. Zuletzt bestritt Tomczyk mit Roal Motorsport die 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Sein nächster Einsatz: beim SRO-GT-Langstreckenfinale auf dem Nürburgring an diesem Wochenende – für Rowe Racing.