Wolfgang Ullrich: „Die Meisterschaft ist weiter unser Ziel“

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Audi hegt weiterhin Titelhoffnungen in der WM | © Audi Media Center

Zur Saisonmitte formuliert Audi unzweideutig die Maßgabe für das Restprogramm in der Langstrecken-WM. Der Konstrukteur aus Süddeutschland wolle um den Titel in der Fahrer- und der Herstellerwertung kämpfen. „Die Meisterschaft ist weiter unser Ziel“, betont Motorsportchef Doktor Wolfgang Ullrich.

Obwohl Audi nach dem WM-Erstauftritt in Mexiko-Stadt in der Fahrerwertung zurückgefallen ist, hegt der Konstrukteur mit den vier Ringen weiterhin Titelhoffnungen. „Die Meisterschaft ist weiter unser Ziel“, beteuert Motorsportchef Doktor Wolfgang Ullrich in einer Presseaussendung. Seine bessergestellte Besatzung Loïc Duval, Oliver Jarvis und Lucas di Grassi erzielte im Autódromo Hermanos Rodríguez bloß ein halbes Pünktchen für die Poleposition.

Im Rennen erlitt das Trio jedoch eine Niederlage: keine Zähler für Duval, Jarvis und di Grassi, welche nunmehr den dritten anstatt den zweiten Platz belegen. „43,5 Punkte trennen sie von der Tabellenspitze“, merkt Ullrich an. „In den verbleibenden vier Läufen werden noch 104 Punkte vergeben.“ Aus mathematischer Perspektive ist das dreiköpfige Ensemble also noch in der Lage, um den Fahrertitel in der Langstrecken-WM zu kämpfen.

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Derweil belegten die Stallgefährten André Lotterer, Marcel Fässler und Benoît Tréluyer in Mexiko-Stadt den Silberrang. Darum befindet sich Audi in der Markenwertung in aussichtsreicherer Lage. „In der Markenwertung fehlen uns als Tabellenzweitem 43 Punkte zur Spitze, und es gibt noch 176 Zähler zu gewinnen“, fasst Ullrich die Gefechtslage im Wettstreit der Werke zusammen.

Überdies zieht Ullrich ein positives Fazit nach dem Debüt in der Hauptstadt Mexikos. Die Leistung seiner Truppe sei mitunter „einfach sensationell“ gewesen. „Auch das Team hat spitze gearbeitet und bei wechselndem Wetter eine mutige Reifenwahl getroffen, die sich ausgezahlt hat“, betont Ullrich. „Viel Grund für Lob also, aber auch für Selbstkritik. Wir haben uns in Mexiko selbst um bessere Ergebnisse gebracht, weil unsere Zuverlässigkeit einfach nicht stimmte.“