VLN: Black Falcon fährt Rekordzeit

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Black Falcon drehte eine Fabelrunde in der Qualifikation | © Ralf Kieven

In der Qualifikation zum siebten VLN-Lauf hat sich Black Falcon den ersten Startplatz gesichert. Mit der schnellsten Rundenzeit der Saison distanzierte die AMG-Mannschaft die Markenkollegen von Haribo Racing um wenige Tausendstelsekunden. Insgesamt blieben sieben Mannschaften unterhalb der acht Minuten Marke.

Die Qualifikation zum siebenten Wertungslauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft hat die wohl extremste Zeitenjagd der Saison zutage gebracht. In den Schlussminuten der neunzigminütigen Einheit waren offenbar alle GT3-Einsatzteams für eine schnelle Runde unterwegs. Die schnellsten waren „Gerwin“, Yelmer Buurman, Hubert Haupt und Manuel Metzger im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon. Mit einer Rundenzeit von 7:54,496 Minuten brannte das Quartett den mit Abstand schnellsten Umlauf in den Asphalt.

Doch die Konkurrenz ließ sich ebenfalls nicht lumpen. Nur wenige Tausendstelsekunden hinter der Pole-Setter-Mannschaft platzierten sich die Markenkollegen von Haribo Racing, unmittelbar vor Connor De Phillippi und Christopher Mies im Audi R8 LMS von Land Motorsport. Das Schwesterfahrzeug der Trainingsschnellsten, pilotiert von Abdulaziz Al Faisal, Maro Engel und Adam Christodoulou, platzierte sich mit einem Abstand von etwa zweieinhalb Sekunden auf dem vierten Startplatz.

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Platz fünf sicherten sich Dominik Baumann, Nico Bastian, Clemens Schmid und Jules Symkowiak in einem weiteren Mercedes-AMG GT3 von HTP Motorsport, gleich dahinter reihten sich die lange Zeit führenden Jörg Müller, Jesse Krohn, Victor Bouveng und Felipe Laser im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport ein. Matias Henkola, Michele di Martino, George Richardson und Daniela Schmid waren an siebenter Stelle die letzte Mannschaft, die eine Rundenzeit von unter acht Minuten für sich verbuchen konnte.

Optimale Bedingungen für die Zeitenjagd

An achter Stelle qualifizierte sich die Porsche-Einsatzmannschaft von Manthey-Racing. Im Elfer wechseln sich die Werksfahrer Patrick Pilet und Jörg Bergmeister hinter dem Volant ab. Die schnellsten Zehn vervollständigen die Farnbacher-Mannschaft mit dem Lexus und Frank Stippler, Anders Fjordbach und Markus Winkelhock im Audi R8 LMS von Phoenix Racing. Sabine Schmitz, Klaus Abbelen, Norbert Siedler und Patrick Huisman kamen beim ersten Einsatz von Frikadelli Racing mit einem BMW M6 nicht über Startplatz zwölf hinaus.

Die Zeitenjagd in den finalen Minuten des Qualifyings fand allerdings auch unter optimalen Bedingungen statt. Der Belag des Eifelkurses war komplett trocken, die Luft am Morgen noch verhältnismäßig kühl und damit optimal für die Leistungsentfaltung der Turbomotoren. Der Start zum einzigen Sechs-Stunden-Rennen der VLN-Saison fällt turnusgemäß um zwölf Uhr.