Splash & Dash: Lexus feiert Doppelsieg in Suzuka

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Lexus errang einen Zweifacherfolg in Suzuka | © Lexus

Am zurückliegenden Wochenende fand das prestigeträchtige Tausend-Kilometer Rennen der Super GT in Suzuka statt. Daneben meldete sich die Australische GT-Meisterschaft aus der Sommerpause zurück. Die Ereignisse dieser und weiterer Rennen zusammengefasst im Splash & Dash.

Super GT: Lexus siegt unerwartet bei den Tausend Kilometer von Suzuka

Yuji Tachikawa und Hiroaki Ishiura haben überraschend das Tausend-Kilometer-Rennen von Suzuka gewonnen. Für das Lexus-Duo war dies der erste Sieg in der laufenden Saison der Super-GT-Meisterschaft. Tachikawa legte den Grundstein für den Gesamtsieg bereits während der Startphase des fernöstlichen Langstreckenklassikers.

Auf abtrocknender Strecke zeigte Tachikawa sein ganzes Können. Vom achten Platz gestartet, kämpfte sich der Lexus-Fahrer durch das Feld und übernahm kurz vor dem ersten Reigen der Boxenstopps die Führung. Die Markenkollegen Daisuke Ito und Nick Cassidy waren nur knapp unterlegen und kreuzten mit knapp einer Sekunde Rückstand als Zweite die Ziellinie. Beste Nicht-Lexus-Lenker wurden die beiden Nissan-Piloten Satoshi Motoyama und Mitsunori Takaboshi als Gesamtdritte.

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Bunt gemischt war dagegen die Wertung der GT300-Klasse. Auf den ersten drei Plätzen fanden sich drei verschiedene Hersteller wieder. Am Ende behielten Takuto Iguchi und Hideki Yamauchi, welche für Subaru antraten, die Oberhand. Koki Saga und Yuichi Nakayama hievten derweil ihren Toyota Prius auf den zweiten Klassenrang. Komplettiert wurde das Podium von den Nissan-Athleten André Couto und Ryuichiro Tomita.

Als nächste Station steht das Gastspiel in Thailand auf dem Spiel. Iguchi und Yamauchi reisen als Führende der GT300-Wertung nach Südostasien. In der GT500-Klassen führen noch die amtierenden Champions Tsugio Matsuda und Ronnie Quintarelli vor den Gesamtsiegern aus Suzuka, doch der Vorsprung ist auf neun Punkte zusammengeschmolzen.

RCN: Überraschender Sieg für Marc Hennerici und Harald Geißelhart

Lange sah der Seriensieger Christopher Gerhard auch beim Nordeifelpokal wie der sichere RCN-Sieger aus. Doch in der letzten Rennrunde versagte bei seinem Porsche mehrmals die Kraftstoffpumpe. Nutznießer waren Marc Hennerici und Harald Geißelhart, die völlig unerwartet den Gesamtsieg mit ihrem Porsche 991 GT3 Cup einfuhren.

Für Geißelhart waren dies die ersten Nordschleifen-Runden überhaupt. Die weiteren Podestränge verteilten sich wie folgt: Platz zwei ging an das Porsche Cayman-Duo Volker Wawer und Philipp Leisen. Bronze sicherte sich wiederum Daniel Schwerfeld in seinem BMW M235i.

Der Kampf um die RCN-Meisterschaft erhielt durch diese Veranstaltung eine entscheidende Wendung. Die Meisterschaftsfavoriten hatten mit technischen Gebrechen zu kämpfen. Stephan Reuters BMW fiel mit Lichtmaschinendefekt aus. Auch die bislang Zweitplatzierten Christian Büllesbach und Norbert Fischer vermeldeten einen Ausfall.

Da beide Teams bereits Streichresultate vorzuweisen hatten, verabschiedeten sie aus dem Titelkampf. Da auch Gerhard durch das Missgeschick seine Chancen einbüßte, haben nun die erneuten Klassensieger der V3 Alex Fielenbach (Toyota GT86) und der V4 Christopher Rink und Niklas Steinhaus die besten Aussichten.

Australische GT: Aston-Martin-Erfolg in Sydney

Andrew und George Miedecke haben mit dem eigenen Aston Martin Vantage GT3 den zweiten Lauf zur Australischen GT-Meisterschaft gewonnen. Das Vater-Sohn-Gespann lieferte sich ein hartes Duell mit den Porsche-Akteuren John Martin und Duvashen Padayachee. Dieser Zweikampf ging praktisch über die gesamte Renndistanz.

Schlussendlich beendeten Greg Taylor und Nathan Antunes das Rennen als bestes Audi-Team auf dem dritten Rang. Die Meisterschaftsführenden Grant Denyer und Nathan Morcom sahen in ihrem McLaren 650S GT3 als Vierte die Ziellinie. Ende Oktober geht es für die Langstreckenserie in Neuseeland weiter.