Nürburgring: Porsche erringt Zweifacherfolg

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Porsche brillierte im ADAC-GT-Masters-Samstagsrennen am Ring | © Gruppe C

Porsche hat im ADAC-GT-Masters-Samstagsrennen auf dem Nürburgring einen Doppelerfolg erstritten. Im internen Duell bezwang das Team 75 Bernhard die Markenkollegen von Herberth Motorsport. Nach einer dominanten Trainingsdarbietung leistete sich Audi hingegen einen katastrophalen Auftritt.

Im ADAC-GT-Masters-Samstagsrennen auf dem Nürburgring hat die Porsche-Abordnung einen Zweifacherfolg errungen. Das innerbetriebliche Kräftemessen gewann das Team 75 Bernhard, wohingegen Herberth Motorsport mit dem Silberpokal vorliebnehmen musste. Die Entscheidung fiel im Fernduell nach den obligatorischen Boxenstopps zur Halbzeit des sechzigminütigen Sprintrennen auf der Kurzanbindung.

Von der Poleposition begonnen, verwaltete Robert Renauer zunächst die Führung und übergab planmäßig an Stallgefährte Martin Ragginger. Kontrahent David Jahn zögert den Pflichtstopp hingegen eine Runde länger hinaus. Daraufhin gelang es Kévin Estre beim Verlassen der Boxengasse, sich an seinem Markenkollegen vorbei zu bugsieren. Auch eine Safety-Car-Phase während der Schlussphase bewirkte keine Positionsverschiebung.

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Das Podium komplettierte das Team Zakspeed. Damit triumphierten Nicolai Sylvest und Nikolaj Rogivue zugleich in der Juniorwertung, indem das Mercedes-AMG-Doppel die Bentley-Rivalen Jordan Pepper und Daniel Abt hinter sich ließ. C. Abt Racing sicherte sich damit den vierten Rang im Gesamtklassement. Die besten Fünf komplettierte Callaway Competition, wodurch die Corvette-Piloten Jules Gounon und Daniel Keilwitz ihre Tabellenführung ausbauten.

Audi gibt keine gute Figur ab

Nach der Dominanz im Training setzte sich Audi im Samstagslauf großenteils negativ in Szene. Zunächst kegelten sich Florian Stoll (MS Racing) und Philip Geipel (Yaco Racing) ausgangs der Mercedes-Arena im internen Duell aus dem Wettbewerb. In der finalen Phase torpedierte Markus Winkelhock (Phoenix Racing) überdies Klaus Bachler (Schütz Motorsport) in der NGK-Schikane. Ebenfalls involviert: Audi-Athlet Frédéric Vervisch (Land Motorsport).

Einzig Aust Motorsport rehabilitierte die Marke mit den vier Ringen beim ersten Durchgang in der Vulkaneifel. Markus Pommer und Xavier Maassen belegten Rang sechs. Dahinter sortierten sich die Lamborghini-Schützlinge Norbert Siedler und Jaap van Lagen von HB Racing ein. Achte wurden die Markenkollegen Rolf Ineichen und Christian Engelhart, womit Grasser Racing den Erfolg in der Herrenfahrerwertung eintütete.

Die Titelverteidiger des Teams Zakspeed leistete sich indes einen kapitalen Fehler, als die AMG-Delegation die fünfundsechzigsekündige Mindestzeit beim Boxenaufenthalt unterschritt. Dies ahndeten die Regelaufseher mit einer Durchfahrtsstrafe. Damit blieben Luca Ludwig und Sebastian Asch punktlos. Das ADAC-GT-Masters-Sonntagsrennen am Fuße der Nürburg findet turnusgemäß um 13.15 Uhr statt.