Peter Zakowski: „Die BoP kommt uns definitiv nicht entgegen“

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Dem Team Zakspeed bereitet die Balance of Performance Kopfschmerzen | © ADAC Motorsport

Im Augenblick hadert das Team Zakspeed mit der Balance of Performance im ADAC GT Masters. Wegen des Zusatzgewichtes befürchtet das Gespann um Peter Zakowski, sich auf den langen Geraden des ehemaligen Österreichrings im Nachteil zu befinden. Eine „eindeutige Aussage“ sei aber erst nach dem Training möglich.

Dem Team Zakspeed bereitet die gegenwärtige Balance-of-Performance-Einstufung im ADAC GT Masters Schwierigkeiten. Aufgrund der Zusatzballaste befinde sich der Mercedes-AMG-Sportwagen auf den langen Geraden des ehemaligen Österreichring in puncto Höchstgeschwindigkeit im Nachteil. „Die BoP und das Gewicht kommen uns definitiv nicht entgegen“, klagt Teamchef Peter Zakowski in einer Pressemitteilung.

Gleichwohl wolle das Team Zakspeed kein eilfertiges Urteil fällen, ehe die Mannschaft noch keine Runde auf der Alpenpiste in Spielberg gefahren ist. „Doch eine eindeutige Aussage können wir erst nach dem Training treffen“, meint Zakowski. Dessen Fahrergespann Luca Ludwig und Sebastian Asch belegen in der ADAC-GT-Masters-Tabelle im Augenblick den dritten Rang – mit vierundfünfzig Punkten.

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Das Korrektiv der Balance of Performance bürdete der Marke Mercedes-AMG mit Fortdauer der Saison wiederholt zusätzliches Gewicht auf. Schon zum Saisonauftakt in Oschersleben musste der Silberpfeil zehn Kilogramm zuladen. Weitere zwanzig Kilogramm folgten auf dem Sachsenring. Auf dem Lausitzring erhöhten die Regelwächter die Fahrzeugmasse nochmals um fünfzehn Kilogramm, die in Zeltweg jedoch identisch bleibt – insgesamt also 1 330 anstatt 1 285 Kilogramm.