ADAC GT Masters: Grasser Racing rotiert im Fahrerkader

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Grasser Racing rotiert im ADAC-GT-Masters-Fahrerkader | © ADAC Motorsport

Grasser Racing hat personelle Änderungen im ADAC-GT-Masters-Fahrerkader vorgenommen. Beim Heimspiel in Zeltweg fehlt Stammpilot Christian Engelhart, dessen Platz Mirko Bortolotti einnimmt. Außerdem bereitet Michele Beretta sein Debüt in der deutschen GT-Serie vor.

Auch beim ADAC-GT-Masters-Heimspiel auf dem ehemaligen Österreichring tritt Grasser Racing mit einem Drei-Wagen-Gespann an. Allerdings rotiert das Lamborghini-Werksgespann gegenüber der Begegnung auf dem Lausitzring in seinem Fahrerkader. Demnach startet Nicolas Pohler gemeinsam mit Michele Beretta, welcher erstmals einen Einsatz in der deutschen GT-Meisterschaft absolviert.

Überdies geht Stammfahrer Christian Engelhart am übernächsten Wochenende seinen Supercup-Verpflichtungen in Budapest nach. Daher vertritt ihn Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti, der sich im Cockpit folglich mit Rolf Ineichen abwechselt. Einzig das Pilotendoppel Luca Stolz und Gerhard Tweraser startet beim ADAC-GT-Masters-Wettstreit in den Alpen in der regulären Formation.

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Die Ambition für das Heimrennen im ADAC GT Masters? „Wir fahren nie zu Rennen, ohne dass wir versuchen würden, sie zu gewinnen“, bekräftigt Teamchef Gottfried Grasser, der aber auch auf die „komplett frische“ Asphaltierung der Traditionspiste hinweist. „Das ist im Prinzip eine neue Rennstrecke. Kein Vergleich zu 2015. Trotzdem haben wir sicher das Potenzial, ganz vorn mitzufahren.“

Zugleich verhehlt Grasser Racing keineswegs, Ansprüche auf den Titelgewinn zu erheben. „Es wäre vermessen, wenn wir in unserer ersten vollen Saison sagen würden, dass wir um den Titel kämpfen möchten“, räumt Grasser ein, welcher die derzeitige Tabellensituation im ADAC GT Masters vergegenwärtigt. „Rolf Ineichen und Christian Engelhart liegen aktuell auf dem dritten Platz in der Fahrerwertung.“

Da Engelhart am vorletzten Juliwochenende jedoch passen muss, wird Ineichen hinfort gleichsam als Einzelkämpfer um den Titel kämpfen müssen – wenngleich der Schweizer anschließend wieder Unterstützung seitens Engelhart erfährt. „Rolf bestreitet erst seine dritte Saison im professionellen Motorsport. Von daher wären wir auch am Ende der Saison mit einem dritten Rang zufrieden. Ebenso in der Teamwertung“, betont Grasser.