VLN: Veranstaltergemeinschaft vermeldet 151 Starter

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Schafft Land Motorsport den zweiten Sieg in Folge? | © Ralf Kieven

Die Veranstalter der VLN-Langstreckenmeisterschaft haben für das ADAC-Reinoldus-Langstreckenrennen 151 Starter vermeldet. Zwölf davon bestreiten das Rennen über vier Stunden in der Gesamtsiegklasse SP9. Dazu gesellen sich drei weitere GT3-Boliden in der Klasse SPX.

Das Sommerloch fällt in der VLN-Langstreckenmeisterschaft in dieser Saison bislang verhalten aus. Trotz des Ferienanfangs im größten Bundesland Nordrhei-Westfalen haben sich 151 Mannschaften für den fünften Lauf der der Eifel-Rennserie eingeschrieben.

In der Klasse SP9, in welcher die GT3-Boliden den Tagessieg unter sich ausmachen wollen, verteilen sich die zwölf Starter wie folgt: Zwei Mercedes-AMG, je drei Porsche, BMW und Audi sowie ein Nissan bewerben sich um den Pokal. Konkurrenz bieten ihnen aber zwei Lexus und ein Ford, die mangels gültiger Homologation in der Klasse SPX an den Start gehen.

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Beim Team Zakspeed wechseln Sebastian Asch und Luca Ludwig ihr Einsatzgerät. Statt im Mercedes-AMG starten die amtieren ADAC-GT-Masters-Meister im Nissan GT-R Nismo GT3 der Mannschaft aus Niederzissen. Beim vergangenen Lauf in der Eifel kämpfte Asch mit seinem Co-Pilot Kenneth Heyer noch im Mercedes-AMG bis wenige Minuten vor dem Ziel um den Sieg.

Somit steht der AMG-GT-Bolide von Black Falcon als Einzelkämpfer in der Strataufstellung. Am Steuer Der Niederländer Gerwin, Abdulaziz Al Faisal sowie der 24-Stunden-Sieger Manuel Metzger. HTP Motorsport steuert mit Moritz Oestreich einen Mercedes-SLS-Flügeltürer hinzu.

Mike Stursberg klettert in Ford GT

Die Porsche-Fahnen halten abermals Frikadelli Racing und die Wochenspiegel-Mannschaft hoch. Die beiden Eifler Truppen treten mit ihren Stammbesatzungen an. Im dritten Porsche, der von Manthey-Racing eingesetzt wird, teilen sich Jörg Bergmeister und Michael Ammermüller die Lenkarbeit.

Land Motorsport bildet abermals die Speerspitze im Audi-Lager. Connor De Phillippi und Christopher Mies wollen im Audi R8 LMS ihren Erfolg vom vergangenen Rennen wiederholen. Die Audi-Flanken belegen derweil die Brüder Marc und Dennis Busch im familieneigenen Renngerät und der Audi von Car Collection.

Die drei BMW-Boliden kommen allesamt von Walkenhorst Motorsport. Neben den beiden aktuellen BMW M6 rollt auch der BMW Z4 mit Henry Walkenhorst und Peter Posavac in die Startaufstellung. Matias Henkola, Michele di Martino sowie Viktor Bouveng, Jesse Krohn und Jörg Müller teilen sich den Dienst am Volant der beiden Sechser.

In der Klasse SPX wollen die beiden Lexus-Mannschaften den etablierten GT3-Teams das Leben schwer machen. Lexus Racing hat sich für dieses Unterfangen die Dienste von GT-Urgestein Stéphane Ortelli gesichert. Der Monegasse teilt sich den Lexus RC F mit Lorenz Frey. Im zweiten Japan-Sportler klettern Dominik und Mario Farnbacher in die Rennschale. Nicht zuletzt will auch Jürgen Alzens Mannschaft im Ford GT ein Wörtchen um den Tagessieg mitreden. Uwe Alzen und Mike Stursberg pilotieren die US-Flunder.

Die Chancen auf ein sonniges Rennen stehen gut

Die bestbesetzte Klasse ist erneut der BMW-Zweier-Pokal. Die Führenden in der Meisterschaft Alexander Mies und Michael Schrey haben somit beste Chancen, ihre Führung durch ein weiteres gutes Ergebnis weiter auszubauen.

Glaubt man den Wetterfröschen, so erleben wir am kommenden Samstag das erste sonnige VLN-Rennen in dieser Saison bei Temperaturen um die siebzehn Grad Celsius. Aber eines ist klar. In der Eifel ist nichts so beständig, wie das unbeständige Wetter und am heutigen Dienstag will kein Eifelaner ernsthaft eine Voraussage für das Wetter am Wochenende machen.