Spa 24: McLaren bestätigt Einsatz eines dritten Fahrzeugs

McLaren setzt drei GT3-Fahrzeuge beim Ardennen-Klassiker ein l © Daniel Schnichels

Für das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps hat McLaren den Einsatz eines dritten Fahrzeuges bestätigt. Der McLaren 650S GT3 wird ebenfalls vom Werksteam Garage 59 eingesetzt. Das Fahrertrio setzt sich aus Bruno Senna, Duncan Tappy und Pipo Derani zusammen. Aktuell führt der britische Konstrukteur jegliche Tabellen der SRO-Serien an.

McLaren hat den Entschluss gefasst, ein weiteres Fahrzeug bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps einzusetzen. Damit schickt der Hersteller aus dem Vereinigten Königreich eine Flotte von Insgesamt drei Fahrzeugen ins Hohe Venn nach Belgien. Eingesetzt wird der dritte McLaren 650S GT3 ebenfalls von der Werksmannschaft der Garage 59.

Die Lenkarbeit teilen sich Bruno Senna, Duncan Tappy und Pipo Derani. Für Senna ist es bereits der zweite Einsatz auf der Ardennen-Achterbahn. Im letzten Jahr dominierte der Brasilianer gemeinsam mit VonRyan Racing die Anfangsphase des Langstreckenklassikers. Pipo Derani sorgte in diesem Jahr in der LMP2-Division bereits für Furore. Gemeinsam mit Extreme Speed Motorsports sicherte der Landsmann von Senna den Sieg bei den 24 Stunden von Daytona und den Zwölf Stunden von Sebring.

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Rob Bell, Shane van Gisbergen und Côme Ledogar pilotieren den McLaren mit der Startnummer 58. Alex J. Fontana, Struan Moore und Andrew Watson teilen sich die Lenkarbeit hingegen beim Fahrzeug mit der symbolischen Nummer 59. Durch die beiden Siege in Le Castellet und im Sprintrennen auf dem Nürburgring erklomm der britische Konstrukteur Rang eins in der Gesamtwertung der SRO-Serien. Folglich hegt die Garage 59 Gesamtsiegambitionen auf der belgischen Traditionspiste, zumal dort Punkte nach sechs, zwölf und 24 Stunden vergeben werden.

Bas Leinders blickt auf erfolgreiche erste Monate als Teamchef der Garage 59 zurück: „Wir konnten bisher in der Blancpain GT-Serie und in der GT Open Erfolge feiern.“ Zudem sei es „großartig bei diesem Rennen die britische Flagge hochzuhalten und mit drei Fahrzeugen anzutreten.“ Auch für sein Fahrpersonal hat Leinders nur Lob übrig: „Die ausgewählten Fahrer arbeiten sehr gut zusammen und das Team unternimmt alles um ein schnelles Fahrzeug zur Verfügung zu stellen.“

Gleichzeitig erhöht sich für die Briten natürlich die Chance, einen Sportwagen auf dem Podium zu platzieren. In der Vergangenheit hatte McLaren immer wieder mit der Zuverlässigkeit seiner Boliden zu kämpfen, konnte im bisherigen Saisonverlauf aber absolut überzeugen.

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