SRO: Gruppe N wird für die 24 Stunden von Spa ausgeschrieben

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Stéphane Ratel holt die Gruppe N zurück nach Spa | © Renault Sport

Das Starterfeld der 24 Stunden von Spa-Francorchamps wird in diesem Jahr um die Fahrzeuge der Gruppe N erweitert. Der Veranstalter SRO hatte die Klasse zugunsten der GT3-Sportwagen aus dem Programm genommen. Nun kehrt die Klasse für Markenpokalrenner zurück ins Programm mit zwei separaten Wertungen.

Die Gruppe N kehrt für die diesjährige Auflage der 24 Stunden von Spa-Francorchamps zurück ins Starterfeld. Der Veranstalter SRO hat angekündigt die Klasse für Cup-Fahrzeuge wieder ausschreiben zu wollen. Das „N“ steht für „National“ und bedeutet, dass somit Fahrzeuge zugelassen werden, die nur eine nationale Homologation besitzen. In der jüngsten Vergangenheit war das Rennen der GT3-Klasse vorbehalten.

Der Promoter unter der Leitung von Stéphane Ratel möchte damit dieser Fahrzeugkategorie ihren Respekt zollen. Nach der Jahrtausendwende wurde die Klasse ausgeschrieben, damit weiterhin die zahlreichen einheimischen Mannschaften den Langstreckenklassiker bestreiten konnten, nachdem die GT1- und GT2-Klassen eingeführt wurden. Zuvor waren die 24 Stunden von Spa-Francorchamps ein Tourenwagenrennen. Letztmals nahm ein Fahrzeug der Gruppe N im Jahr 2013 teil.

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Innerhalb der neuen Klasse, die unter der Topklasse GT3 angesiedelt wird, gibt es zwei Wertungen. Im XtraCup sind die Fahrzeuge aus den Markenpokalen Lamborghini Super Trofeo (Huracán) und Renault Sport Trophy (R.S. 01) zugelassen. Im Cup sind dann die bekannten Gruppe-N-Vertreter Porsche 997 Cup, Porsche 991 Cup, Ferrari 458 Challenge oder auch der Maserati Trofeo angesiedelt. Bewegt werden dürfen die Autos von drei Bronzepiloten, sowie für maximal sechs Stunden von einem Silberathleten.