In der Nachtphase des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring führen je nach Boxenstopprhythmus vier Mercedes-AMG das Renngeschehen an, allen voran Haribo Racing. Doch die beiden einzig verbliebenen Autos von Schubert Motorsport und Manthey-Racing sprechen noch ein Wort um die Führung mit. Die Chronologie der Nacht.
6.11 Uhr: Weiter geht es unter folgendem Link.
6.00 Uhr: Nach wie vor führt Haribo Racing das Renngeschehen an. Auf den Versen befinden sich der Black-Falcon-Mercedes von Manuel Metzger, der von John Edwards pilotierte Schubert-BMW und Christian Hohenadel im HTP-Mercedes. Wie sich das Renngeschehen über die Morgenstunden entwickelt, erfahrt ihr im vierten Teil unseres Liveblogs. Der Kollege Daniel Stauche übernimmt dafür. Vielen Dank fürs Mitlesen!
5.53 Uhr: Audi ist im Rennen um den Gesamtsieg über den Rennverlauf ins Hintertreffen geraten. Als wäre das nicht genug, verabschieden sich drei Audi-Besatzungen innerhalb einer halben Stunde. Nach dem Titelverteidigerauto gab es nun eine markeninterne Kollision zwischen dem Land Motorsport und Markus Winkelhock von Phoenix Racing mit der Startnummer sechs. Auf der Grand-Prix-Strecke übersieht Winkelhock eine Code-60-Phase und kracht dem aufgrund ebendieser verzögernden Land-R8 ins Heck. Beide Fharzeuge wurden bei dem Aufprall so stark beschädigt, dass eine Weiterfahrt unmöglich ist.
5.23 Uhr: Für die Titelverteidiger ist das Rennen nun offenbar ebenfalls beendet. Der Audi R8 LMS von Pierre Kaffer, Christopher Mies, Nico Müller und Laurens Vanthoor steht in der Auffahrt zum Karussell. Teamchef Vincent Vosse gibt die Erklärung: „Die Eins ist raus. Nico Müller ist offenbar auf einer Ölspur ausgerutscht. Da ist definitiv nichts mehr zu machen.“ Müller, der erst vor kurzem von Mies übernommen hatte, wird nun von der Streckensicherung abgeschleppt.
5.00 Uhr: Mit dem Eintritt der Helligkeit fallen auch die Zeiten wieder. Die dritt- und viertplatzierten Mercedes-AMG von Black Falcon und HTP Motorsport wurden im letzten Umlauf mit Rundenzeiten von 8:28 Minuten gemessen – im Verkehr wohlgemerkt. Beim Haribo-Silberpfeil musste unterdes erneut mit Panzertape an der Front agiert werden. Nach der Berührung mit dem Twin-Busch-Audi in der Nacht ist offenbar die Reparatur im ersten Anlauf nicht einhundertprozentig gelungen.
4.34 Uhr: Es dämmert in der Eifel. Die Phase der kompletten Dunkelheit ist also überstanden. Im Gesamttableau führt aktuell weiterhin Haribo Racing mit knapp drei Minuten Vorsprung vor dem Black Falcon mit Bernd Schneider, Adam Christodoulou, Maro Engel und Manuel Metzger und Schubert Motorsport.
4.11 Uhr: Offenbar drehen nun zwei GT3-Fahrzeuge weniger ihre Runden am Fuße der Nürburg. Im Livestream der Veranstaltung war zu erkennen, dass anscheinend sowohl der Rowe-BMW von Klaus Graf, Markus Palttala, Nick Catsburg und Richard Westbrook im Verkehr im Hatzenbach verunfallt ist, als auch der ohnehin schon weit abgeschlagene und von Sabine Schmitz pilotierte Frikadelli-Porsche. Der Rowe-BMW lag zum Zeitpunkt des Ausfalls an siebenter Gesamtposition.
3.54 Uhr: Da die Teilnehmer aktuell einen Rennrhythmus gefunden haben und die Ereignisse sich beruhigen, scheint das Wetter beschlossen zu haben, etwas Bewegung in die Sache zu bringen. Aktuell vermelden Teilnehmer und Streckenposten dichten Nebel und schlechte Sicht im Streckenabschnitt Bergwerk. Darüber hinaus sagen die Wetterprognosen voraus, dass für den Zeitraum um den Sonnenaufgang herum erneut ein großes Regengebiet über den Kurs ziehen soll.
3.36 Uhr: Der Kampf um die Spitze ist nach wie vor in vollem Gange. Die ersten umrunden die Nordschleife innerhalb eines Abstands von siebzig Sekunden, während Haribo Racing weiterhin die Führungsposition inne behält. Dahinter reihen sich Black Falcon, Schubert Motorsport und das Black-Falcon-Schwesterauto mit der Startnummer neun ein.
3.16 Uhr: Gegen Halbzeit des Rennens hat Haribo Racing die Führung wieder fest im Griff. Nach dem Boxenstopp des Black Falcon scheint Hubert Haupt die Pace des Führenden nicht ganz mitgehen zu können und verliert zwei Plätze. Aktuell ist Maro Engel im zweiten Black-Falcon-Mercedes-AMG auf der Jagd nach dem führenden Götz.
2.50 Uhr: Das hat Maximilian Götz nicht auf sich sitzen lassen können. Am Ende der Folgerunde wiederholt sich das Manöver der Vorrunde, nur in umgekehrter Reihenfolge. Nun also Haribo Racing wieder in Front. Die beiden AMG-Sportwagen sind im Abstand von unter einer Sekunde im Paarflug über die Nordschleife unterwegs.
2.31 Uhr: Lange angekündigt, nun tatsächlich geschehen. Yelmer Buurman hat die erste Führung für Black Falcon seit dem Neustart erkämpft. Mit gut einer Sekunde Vorsprung kam Buurman über die Start-undZiel-Geraden, das Überholmanöver fand im Windschatten der Döttinger Höhe statt.
Als Nachtrag zum Ausfall des Mercedes-AMG von HTP Motorsport mit der Bezifferung dreißig: Im Interview erklärte Teamchef Norbert Brückner, dass es offenbar einen Einschlag in den Leitplanken gegeben hat, was zum Ausfall führte.
2.22 Uhr: Der Kampf um die Spitze wird immer enger. Offenbar kann Buurman im Pole-Setter-Mercedes enorme Rundenzeiten in der Dunkelheit fahren, die der Haribo-AMG nicht mitgehen kann. in den letzten Umläufen waren Buurmans Umrundungen konstant im Bereich von acht Minuten und dreißig Sekunden. Das sind stellenweise mehr als fünfzehn Sekunden schneller als die Führenden. Bei Start-und-Ziel trennten die ersten beiden lediglich noch dreieinhalb Sekunden.
2.10 Uhr: Gleich zwei Fahrzeuge aus den besten Zehn sind in Problemen. Der Mercedes-AMG von HTP Motorsport mit der Startnummer dreißig hat offenbar einen technischen Defekt erlitten und musste im Streckenabschnitt Metzgesfeld von der Streckenstaffel abgeschleppt werden.
Am Glickenhaus-SCG003C, der vormals auf dem zehnten Rang agierte, wird derzeit in der Box im Motorraum gearbeitet. Im Kampf um die Führung wird es immer enger. Yelmer Buurman kommt mit Sieben-Meilen-Schritten an den Haribo-Mercedes heran. Boxenstoppbereinigt sind die beiden V8-Boliden innerhalb weniger Sekunden auf der Strecke hintereinander unterwegs.
1.52 Uhr: Haribo Racing kontrolliert nach wie vor das Renngeschehen. Uwe Alzen, Lance David Arnold, Maximilian Götz und Jan Seyffarth führen die Mercedes-Benz-Armada an der Spitze des Feldes an. Doch keinesfalls souverän. Denn die Verfolger in Gestalt von Black-Falcon und HTP Motorsport fahren in der vergangenen Rennstunde konstant, teilweise sogar deutlich schnellere Rundenzeiten als die Goldbären-Truppe. Aber nicht nur Mercedes-AMG ist schnell unterwegs, auch Schubert Motorsport und Manthey-Racing holen stetig auf die Führenden auf. Bahnt sich ein Führungswechsel an?


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