Zandvoort: Herberth Motorsport fährt fehlerfreien Sieg ein

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Herberth Motorsport hat das Zwölf-Stunden-Rennen von Zandvoort gewonnen | © Creventic

Beim Zwölf-Stunden-Rennen von Zandvoort hat Herberth Motorsport einen souveränen Sieg eingefahren. Das nach dem ersten Teil am Freitagabend noch führende Hofor-Racing kämpfte im zweiten Rennteil mit Problemen beim Auftanken und musste mit dem dritten Platz vorliebnehmen. Auf dem zweiten Platz überquerte Massive Motorsport die Ziellinie.

Beim vierten Wertungslauf der 24-Stunden-Serie in Zandvoort hat Herberth Motorsport den Sieg davongetragen. Daniel Allemann, Ralf Bohn sowie Robert und Alfred Renauer behielten am Ende der zwölfstündigen Distanz im Porsche 991 GT3 R die Oberhand gegenüber der Aston-Martin Mannschaft von Massive Motorsport sowie dem Siegerteam der letztjährigen Ausgabe Hofor-Racing im Mercedes-Benz SLS AMG GT3.

Hatte am Ende des ersten Teilabschnitts über drei Stunden am Freitagabend noch die Vorjahressiegermannschaft von Hofor-Racing die Nase vorne, verlor der Flügeltürer durch Probleme beim Tankvorgang in der Boxengasse immer mehr Zeit, sodass ein Kampf um die Spitze schlussendlich nicht mehr möglich war. Kenneth Heyer, Roland Eggimann, Bernd Küpper, Chantal Kroll und Michael Kroll mussten sich daher mit dem dritten Platz arrangieren und kreuzten mit acht Runden Rückstand die Ziellinie.

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Auch die am Ende Zweitplatzierten erlebten kein problemloses Rennen in den Dünen von Zandvoort. Massive Motorsport kämpfte mit Problemen mit der Elektrik des Aston-Martin-Sportwagens und verlor damit den Anschluss auf den später siegreichen Porsche. Schlussendlich hatte der erste Verfolger vier Runden Rückstand bei Zielüberfahrt am Samstagabend. Die Equipe von Ram Racing, die nach der Unterbrechung nach dem ersten Teil noch als Zweite geführt wurde, schafften es trotz einer Rückversetzung um zehn Runden auf den vierten Gesamtrang.

Die Ram-Mannschaft hatte in der zweitletzten Runde des ersten Rennabschnitts eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug und musste daraufhin das Fahrzeug in der Parc-fermé-Regelung reparieren, was ebendiese Strafe mit sich brachte. Einzig Herberth Motorsport drehte fehlerfrei seine Runden in Zandvoort und brachte am Ende den Sieg mit vier Runden Vorsprung nach Hause.

Das ebenfalls in der VLN beheimateten Team LMS Engineering konnte unterdes die Klasse SP2 für sich entscheiden. Dabei setzten sich Ulrich Andree, „Christopher Tiger“ und Stéphane Kox gegen die Porsche-Konkurrenz durch und erfuhren schlussendlich einen Vorsprung von mehr als zwei Runden. In der TCR-Klasse machte NKPP Racing das Rennen mit einem deutlichen Vorsprung von mehr als zwölf Rennrunden auf das Bleekemolen-Team. Beide traten mit einem Seat Leon Cup Racer an.

Bevor der nächste Lauf der 24-Stunden-Serie stattfindet, wird nun erst einmal eine gut zweimonatige Pause eingelegt. Der kommende Wertungslauf findet dann auf dem französischen Rennkurs Circuit Paul Ricard in Le Castellet statt. Die 24-Stunden von Paul Ricard finden anschließend vom 15. bis zum 17. Juli in Südfrankreich statt.