Spa-Francorchamps: Porsche sichert sich die erste Trainingsbestzeit

Porsche dominierte den Trainingsauftakt in Spa | © Maximilian Graf

Porsches Weltmeister-Mannschaft war im ersten freien Trainig von Spa-Francorchamps federführend. Mit einer halben Sekunde Vorsprung beendeten Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley den Trainingsauftakt in den Ardennen vor ihrem Schwesterwagen als Schnellste. Toyota überraschte mit der drittbesten Zeit.

Zweimal Porsche vor Toyota: Die Zuffenhausener Werksmannschaft dominierte das erste freie Training im belgischen Hochmoor von Spa-Francorchamps. Während die zweitplatzierte Porsche-Mannschaft Romain Dumas, Marc Lieb und Neel Jani ihren Teamkollegen Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley noch mit einer halben Sekunde Rückstand auf dem Fuße folgten, betrug des Drittplatzierten Toyota-Trios bereits knapp anderthalb Sekunden.

Stéphane Sarrazin, Mike Conway und Kamui Kobayashi überraschten somit mit dem Bronzerang vor dem bestplatzierten Audi mit Marcel Fässler, André Lotterer sowie Benoît Tréluyer. Rang vier ging an Anthony Davidson, Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima im zweiten Toyota TS050-Hybrid vor Lucas Di Grassi, Loïc Duval und Oliver Jarvis im zweiten Audi R18.

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Rebellion Racing konnte sich mit beiden gestarteten R-One gegen die LMP1-Privatteam-Konkurrenz von ByKolles Racing behaupten, die allerdings bereits hinter den besten drei LMP2-Mannschaften geführt wurden. In der kleinen Prototypen-Kategorie war Extreme Speed mit dem LMP2-Shooting-Star Luís Felipe Derani, Ryan Dalziel und Christopher Cumming tonangebend. Jota Sport und Signatech-Alpine belegten Silber und Bronze der Klasse.

Bei den GT-Rennwagen zeigte Aston Martin der Konkurrenz in beiden Klassen das Hinterteil. Während Richie Stanaway, Fernando Rees und Jonny Adam die Bestzeit der Pro-Klasse fuhren, schafften Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und Matthias Lauda als schnellste der GT-Amateure sogar die zweitbeste Rundenzeit aller GT-Mannschaften. Die Ferrari-Equipe AF Corse sicherte sich bei den Profis die beiden Verfolgerränge, während Labre Compétition in der Corvette C7.R GTE den Silberrang bei den Amateuren vor der Prosche-Mannschaft von Proton Racing holte.


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