Langstrecken-WM: Porsche bereitet GTE-Rückkehr für Saison 2017 vor

Porsche und Manthey-Racing bereiten ihre Rückkehr in die Langstrecken-WM vor | © Maximilian Graf

Porsche plant, gemeinsam mit Manthey-Racing wieder in der GTE-Pro-Klasse der Langstrecken-WM zu starten. Den Einsatz wolle der Weissacher Hersteller mit der neuesten Evolutionsstufe des 991-Modells durchführen. Zurzeit stehe allerdings noch die Motorenfrage zur Diskussion.

Nach einem Interimsjahr trägt sich Porsche mit dem Vorhaben, in der nächsten Saison wieder werkseitig in der GTE-Pro-Klasse der Langstrecken-WM anzutreten. Demnach plant der Konstrukteur aus Stuttgart-Zuffenhausen in Zusammenarbeit mit Manthey-Racing, mit einem Zwei-Wagen-Gespann zu starten. „Das ist die Idee“, meint Motorsportchef Doktor Frank-Steffen Walliser gegenüber Sportscar365. „Es ist noch nicht endgültig bestätigt.“

Den Einsatz wolle Porsche mit der neuesten Evolutionsstufe des 991-Modells durchführen. Im Augenblick stehe noch zur Debatte, ob die Porsche-Techniker den Neunelfer mit einem Turbo- oder einem Saugmotor ausstatten. Einen Entschluss wolle das Ingenieursgespann in der finalen Phase der Entwicklung fassen. Es bedürfe zunächst eines „tiefen Einblickes ins Reglement“ und einer „langen und harten Diskussion“, meint Walliser.

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Bislang sträubt sich die Porsche-Chefetage allerdings die Frage zu beantworten, ob die Probefahrten bereits begonnen haben. „Die gesamte Erfahrung, die wir mit GT-Fahrzeugen gemacht haben und die gesamte Erfahrung der Konstruktion des RSR sowie die Entwicklung über die vergangenen Jahre fließen zusammen in dieses Fahrzeug“, äußert sich Walliser dennoch zum Entwicklungsstand. „Nach zahllosen Entwürfen und Diskussion könnten wir schnell anfangen.“

Im vergangenen Jahr beendeten Porsche und Manthey-Racing vorläufig ihr GTE-Werksprogramm in der Langstrecken-WM. Die Mannschaft gewann in der Abschlusssaison in der GT-Liga sowohl die Konstrukteur- als auch die Fahrerwertung – durch Richard Lietz. In diesem Jahr startet die Werksequipe nur bei den 24 Stunden von Le Mans. Den WM-Auftritt stemmt Dempsey-Proton Racing hingegen allein.


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