Le Mans: Toyota stellt Alexander Wurz als inoffiziellen Reservefahrer auf

Alexander Wurz fungiert als inoffizieller Toyota-Reservepilot bei den 24 Stunden von Le Mans | © Toyota Hybrid Racing

Alexander Wurz fungiert in diesem Jahr als inoffizieller Reservefahrer für die 24 Stunden von Le Mans. Sofern ein Pilot des Toyota-Stammpersonals nicht antreten kann, rückt der ehemalige Werksathlet in den Kader auf. Eigentlich bekleidet Wurz künftig eine Beraterposition bei der TMG-Mannschaft.

Obwohl Alexander Wurz nunmehr die Position eines Beraters bekleidet, fungiert der Österreicher weiterhin als inoffizieller Toyota-Reservefahrer bei den 24 Stunden von Le Mans. „Falls einem unserer Fahrer etwas zustößt, würden wir Alex einsetzen“, bestätigte TMG-Technikchef Pascal Vasselon gegenüber Autosport. „Er hat bereits ein klein wenig getestet, weil wir seine Erfahrung nutzen wollen, und es hilft uns bei der Fahrerrotation, wenn wir Langstreckentests durchführen.“

Im vergangenen Jahr verkündete Wurz, seine Laufbahn als Fahrer zu beenden. Damit rückte Toyota-Reservepilot Kamui Kobyashi in den Werkskader des Konstrukteurs aus Nippon auf, womit dessen Stelle vakant ist. Sofern die Kommissare in Le Mans die Freigabe erteilen, erhält Wurz die Genehimigung, im Notfall beim Klassiker an der Sarthe einzuspringen. Bei den Vorbereitungsfahrten fuhr Wurz schon erste Kilometer mit dem TS050-Prototyp.

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Im Gegensatz zu Toyota hat Audi einen offiziellen Reservefahrer aufgestellt: René Rast, welcher zu Routinenzwecken für Jota Sport in der LMP2-Wertung der Langstrecken-WM antritt. Konzernschwester Porsche fällte bis dato hingegen noch keine Entscheidung. Allerdings nahmen die letztjährigen Le-Mans-Sieger Earl Bamber und Nick Tandy im zurückliegenden Jahr an Probefahrten im Motorland Aragón teil.


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