Le Mans: Nico Hülkenberg zweifelt an Teilnahme in naher Zukunft

Nico Hülkenberg bezweifelt, in der Saison 2017 an den 24 Stunden von Le Mans teilzunehmen | © Porsche

Nico Hülkenberg äußert Skepsis, im nächsten Jahr noch einmal an den 24 Stunden von Le Mans teilnehmen zu können. Schon in dieser Saison verhindert eine Terminkollision mit dem Grand Prix in Baku einen weiteren Einsatz beim Traditionsrennen im Nordwesten Frankreichs.

Nach dessen Triumph im vergangenen Jahr verhindert ein Terminkonflikt mit dem Großen Preis von Aserbaidschan eine weitere Teilnahme Nico Hülkenbergs am 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Zudem hegt der Formel-1-Pilot auch Zweifel hinsichtlich eines weiteren Starts beim Langstreckenwettstreit im Département Sarthe. Die Skepsis gründet auf der Kalenderplanung der FIA im Hinblick auf die Saison 2017.

Höchstwahrscheinlich kollidiere das 24-Stunden-Renenn auf dem Circuit de la Sarthe im nächsten Jahr abermals mit einem Grand Prix der Formel 1. Deshalb plane Hülkenberg im Augenblick keinen weiteren Einsatz in Le Mans. „Das ist zum aktuellen Zeitpunkt noch sehr, sehr weit weg“, meint Hülkenberg gegenüber Motorsport.com. „Ich habe aber so das Gefühl, dass sich die Termine im Kalender wieder überschneiden werden.“

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Sofern eine weitere Teilnahme am Klassiker im Nordwesten Frankreich zustande käme, würde Hülkenberg zwar wieder mit Porsche in Dialog treten, allerdings sei die Zusammenarbeit mit dem Konstrukteur aus Stuttgart-Zuffenhausen keineswegs alternativlos. Tatsächlich habe Hülkenberg „darüber noch nicht nachgedacht“, räumt der Force-India-Athlet ein, welcher im vergangenen Jahr WM-Zehnter wurde.

Indes kreidet Hülkenberg den F1-Werksmannschaften an, deren Verträge würden zusätzliche Projekte ihrer Fahrer verhindern. „Ich finde nicht, dass die Formel 1 ihre Fahrer zurückhält“, betont Hülkenberg. „Wenn du bei einem Werksteam unter Vertrag stehst, ist es dir nicht erlaubt, in einer anderen Rennserie für einen anderen Hersteller zu starten. Das ist meiner Meinung nach das eigentliche Problem.“


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