VLN-Auftakt: Land Motorsport fährt auf Startplatz eins

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Land Motorsport steht bei der Westfalenfahrt auf der Poleposition | © Ralf Kieven

Beim VLN-Auftakt hat sich Land Motorsport die Poleposition gesichert. Im letzten Versuch in den finalen Minuten des Qualifyings setzte sich das Audi-Team gegen Abt Racing und Alzen Racing mit dem Ford GT durch. Aufgrund anhaltenden Nebels konnte das Zeittraining erst mit einer dreiviertelstündigen Verzögerung gestartet werden.

Die erste Poleposition der neuen Saison in der VLN-Langstreckenmeisterschaft gehört Land Motorsport. Mit einer Rundenzeit von 8:06,097 Minuten umrundeten Marc Basseng, Mike Rockenfeller, Timo Scheider und Connor de Phillippi die gut fünfundzwanzig Kilometer lange Kombination aus Nordschleife und GP-Kurs des Nürburgrings im Audi R8 LMS lediglich um 0,2 Sekunden schneller als Christer Jöns, Chris Brück und Steven Kane im Bentley Continental GT3 des Teams Abt Racing.

An dritter Stelle klassifizierten sich Jürgen Alzen und Philipp Wlazik im Ford GT, unmittelbar vor Hubert Haupt, Yelmer Buurman, Nico Bastian und Dirk Müller im Mercedes-AMG GT3 des Teams Black Falcon. Nachdem die Qualifikation aufgrund von schlechter Sicht, bedingt durch hartnäckigen Nebel in der Eifel, erst mit einer knappen dreiviertel Stunde Verzögerung gestartet werden konnte, führten lange Earl Bamber und Patrick Pilet im neuen Porsche 991 GT3 R von Manthey Racing das Zeitentableau an.

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Am Ende des Zeittrainings musste sich das Porsche-Duo aber mit dem siebenten Startplatz zufrieden geben. Davor stehen noch Frank Stippler im Phoenix-Audi und Haribo Racing mit einem weiteren Mercedes-AMG GT3. Der Haribo-Silberpifel wird an diesem Wochenende von Uwe Alzen, Lance David Arnold, Maximilian Götz und Jan Seyffarth pilotiert. Platz acht ging derweil an Bernd Schneider, Maro Engel, Adam Christodoulou und Manuel Metzger in einem weiteren Black-Falcon-AMG.

Rennstart folgt erst um 12.30 Uhr

Die ersten zehn Startpositionen werden derweil vom dritten Black-Falcon-Mercedes und dem belgischen W Racing Team mit Stuart Leonhard und Edward Sandström komplettiert. Bemerkenswert ist vor allem, dass der Zeitenabstand zwischen Startplatz eins und sechszehn lediglich gut sechseinhalb Sekunden beträgt, was die hohe Konkurrenz, vor allem bei den Wertungsläufen im Vorfeld des 24-Stunden-Rennens im Mai, belegt.

Aufgrund der erst verspätet gestarteten Qualifikation wird nun auch der Rennstart etwas nach hinten verschoben. Nicht wie sonst üblich um zwölf Uhr, sondern erst um 12.30 Uhr fällt der Startschuss zum ersten VLN-Wertungslauf der Saison 2016, der zweiundsechzigsten ADAC-Westfalenfahrt. Die Bedingungen sind derweil optimal. Nachdem in der Nacht von Donnerstag auf Freitag noch eine geschlossene Schneedecke in der Eifel zu verzeichnen war, werden heute frühlingshafte Temperaturen bei strahlendem Sonnenschein erwartet.