Dubai: Creventic spricht Ausschluss gegen Scuderia Praha aus

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Creventic untersagt der Scuderia Praha den Start in Mugello | © Creventic

Aufgrund eines „vermeidbaren“ Unfalles hat Creventic den Entschluss gefasst, die Scuderia Praha vom Zwölf-Stunden-Rennen in Mugello auszuschließen. Ferrari-Pilot Matteo Cression war in Dubai mit Ginetta-Fahrer Thomas Martinsson kollidiert, welcher bei diesem Zusammenstoß mehrere Frakturen erlitt.

Die Creventic-Organisation hat einen Ausschluss gegen die Scuderia Praha ausgesprochen. Ein Unfall während des 24-Stunden-Rennens von Dubai veranlasste den Veranstalter zu dieser drastischen Maßnahme. In den Abendstunden war Matteo Cressoni mit seinem Mitbewerber Thomas Martinsson kollidiert, der dabei Verletzungen davontrug. Dieser Zusammenstoß im Überrundungsverkehr sei „vermeidbar“ gewesen.

Daher hat die Creventic-Agentur beschlossen, der Scuderia Praha keine Startgenehmigung für das Zwölf-Stunden-Rennen von Mugello im März zu erteilen. Die Strafe betrifft allerdings ausschließlich die Veranstaltung in der Toskana. In Zandvoort sowie den weiteren Wertungsläufen zur 24-Stunden-Serie ist das Ferrari-Gespann wieder teilnahmeberechtigt. Anschließend sei die tschechische Equipe wieder willkommen.

Wohlgemerkt trafen nicht die Sportkommissare, sondern Creventic selbst diese drakonische Entscheidung. „Wir möchten unsere Philosophie aufrechterhalten, eine Plattform für Amateurfahrer und -rennställe zu bieten, damit diese ihrem Hobby nachgehen können. Wir erwarten von allen Wettstreitern unsere sportlichen Grundsätze zu respektieren, und das Verhalten der Fahrer sollte dementsprechend angemessen sein.“

Nach dem Zusammenprall zwischen dem Ferrari 458 Italia GT3 und dem Ginetta G50 waren die Verantwortliche gezwungen, eine einstündige Code-60-Unterbrechung anzuordnen. Denn der Rettungsdienst musste Unfallfahrer Martinsson aus dem Cockpit bergen. Anschließend diagnostizierten die Ärzte im Krankenhaus mehrfache Knochenbrüche. Derzeit befindet sich Martinsson zur Untersuchung noch im Hospital.