Die Titelverteidiger von Clearwater Racing haben die Poleposition für das Zwölf-Stunden-Rennen von Sepang errungen. Ferrari-Werksfahrer Gianmaria behauptete sich in der Qualifikation gegenüber Audi-Widersacher Laurens Vanthoor. Dahinter reihte sich Álvaro Parente für FFF Racing und McLaren ein.
In der Qualifikation zum Zwölf-Stunden-Rennen von Sepang hat Clearwater Racing seine Favoritenstellung untermauert. Nach sämtlichen Trainingsbestzeiten beanspruchten die Titelverteidiger schließlich auf die Poleposition für den Wettstreit über die Distanz eines halben Tages. Während des entscheidenden Durchgangs gelang Ferrari-Werksfahrer Gianmaria Bruni letzten Endes die schnellste Rundenzeit: Die Uhr stoppte bei 2:02,768 Minuten.
Den zweiten Platz in der vordersten Reihe belegte das W Racing Team. Widersacher Laurens Vanthoor musste sich um 0,217 Sekunden geschlagen geben, räumte dem Ergebnis allerdings nur nachgeordnete Bedeutung ein. „Es fühlt sich gut an, wieder hinter dem Steuer eines Rennwagens zu sitzen. Nach meinem Unfall arbeitete ich hart, um wieder in Form zu gelangen, und ich denke, ich bin zu neunundneunzig Prozent bereit“, urteilt der Audi-Spezialist.
An dritter Stelle klassierte sich FFF Racing. Im Abschlussklassement verbuchte McLaren-Pilot Álvaro Parente einen Rückstand von 0,668 Sekunden. „Offen gesagt habe ich nicht erwartet, mich nach der Qualifikation in dieser Position zu befinden“, gesteht Parente. „Es war eine wirklich gute Runde, aber wir waren die ganze Woche nicht so nah dran. Wir hadern noch beim Beschleunigen aus den Kurven, aber ich hoffe, dass wir bis zum Ende jedes Stints konkurrenzfähig bleiben können.“
Lamborghini und Subaru fahren Klassenbestzeit
Rang vier erfocht das Ferrari-Gespann Singha Motorsport. Carlo van Dam trennten 0,734 Sekunden vom Klassenprimus. Derweil komplettierte die zweite Besatzung des W Racing Teams die besten Fünf. Am Lenkrad hantierte Christopher Haase, der letztlich 0,791 Sekunden gegenüber der Bestmarke einbüßte. Dahinter reihte sich die einzige Mercedes-Benz-Abordnung ein: das Team AII mit Nobuteru Taniguchi, der 0,976 Sekunden zurücklag.
In der GTC-Wertung war das Team Fydis Aylezo obenauf. Mitchel Gilbert beförderte seinen Lamborghini Super Trofeo Huracán binnen 2:07,703 Minuten über den Sepang International Circuit. Indes verschaffte sich Jim Hunter Motorsport die beste Ausgangslage für die Endurance-Kraftprobe nahe Kuala Lumpur. Gran Johnson zirkelte seinen Subaru STi Impreza 2.0 innerhalb von 2:28,742 Minuten um den malaysischen Rundkurs.
Der Start zum Zwölf-Stunden-Rennen von Sepang erfolgt um zwölf Uhr Ortszeit, das wiederum fünf Uhr Mitteleuropäischer Zeit entspricht. Die Veranstaltung findet erstmals unter der Federführung der SRO-Gruppe statt, das Teilnehmerfeld für den Langstreckenwettbewerb umfasst vierundzwanzig Sportwagen und Tourenwagen.

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