Eine provisorische Teilnehmerliste für das Zwölf-Stunden-Rennen von Sepang umfasst insgesamt fünfundzwanzig Nennungen in vier verschiedenen Kategorien. Ein Gros der Einschreibungen erfolgte in der GT3-Spitzenklasse. Die Veranstaltung findet am zweiten Dezemberwochenende statt – erstmals in Zusammenarbeit mit der SRO.
Die SRO-Gruppe hat eine provisorische Starterliste für das diesjährige Zwölf-Stunden-Rennen von Sepang veröffentlicht. Gruppiert in die Wertungen GT3, GT4, GTC und Tourenwagen, umfasst das Teilnehmerfeld insgesamt sechsundzwanzig Nennungen. Auch die Cockpits der einzelnen Mannschaften sind bereits meistenteils vergeben, wobei sich die Besatzungen sowohl aus drei als auch aus vier Fahrern formieren.
Eine Gros der Einschreibungen erfolgte in der gesamtsiegfähigen Klasse für GT3-Sportwagen. In numerischer Überlegenheit tritt Audi an. Denn der Ingolstädter Hersteller delegiert Phoenix Racing und das W Racing Team mit jeweils einem Zwei-Wagen-Gespann nach Kuala Lumpur. Konzerninterne Konkurrenz erwächst der Marke mit den vier Ringen durch die Werksabordnung von Bentley – ebenfalls mit einem Fahrzeugdoppel.
FFF Racing vertritt wiederum McLaren mit zwei Rennern in der Kapitale Malaysias. Auch das Ferrari-Aufgebot umspannt ein Quartett, jedoch durch vier verschiedene Gespanne betreut – Clearwater Racing, Singha Motorsport, Nexus Racing und Sport Garage. In Unterzahl: AMAC Motorsport, das als einzige GT3-Equipe den Zwölf-Stunden-Marathon von Sepang mit einem Porsche-Neunelfer bestreitet.
Auf personeller Ebene gewährt Ferrari den Titelverteidigern von Clearwater Racing werksseitige Unterstützung: Gianmaria Bruni und James Calado ergänzen den Fahrerkader. Logischerweise starten auch die Bentley Boys in Bestbesetzung: Maxime Solet, Maximilian Buhk, Andy Sou?ek, Steven Kane, Guy Smith und Vincent Abril. Bei Audi sind Nicki Thiim, Markus Winkelhock, Stéphane Ortelli und Laurens Vanthoor mit von der Partie.
In diesem Jahr noch als Einzelveranstaltung
Ein Siebenkampf bahnt sich in der GTC-Division an. Giti/Top Speed und Team Fydis Aylezo stellen sich mit je einem Lamborghini Super Trofeo Huracán, B-Quick Racing mit einem Audi R8 LMS Cup V10. Die Gegner: CPK Racing mit einem Porsche 911 Carrera Cup, GDL Racing mit einem Porsche 997 GT3 Cup S und einem Porsche 991 Cup sowie das Team NZ Motorsport mit einem Porsche 997 Cup.
Lediglich fünf Gefährte zählt das Fahrerlager der Tourenwagen. Das GTO Racing Team vertraut gleichermaßen wie Wing Hin Motorsport auf einen Toyota GT86, wogegen sich R Engineering für einen Honda FK 2 Civic Type R entschieden hat, Jim Hunter Motorsport wiederum für einen Subaru STi Impreza 2.0. Als einziger GT4-Wettbewerber hat sich Team Proton mit einem Lotus Exige V6 GT4 angemeldet.
Die ersten Schritte der Kooperation zwischen SRO und den Streckenbetreibern verliefen indes wunschgemäß. „Wir sind extrem glücklich über unsere Kooperation mit dem Sepang International Circuit, da das Projekt der Zwölf Stunden von Sebring bereits Früchte trägt“, meint SRO-Chef Stéphane Ratel. „Dies ist eine wichtige Veranstaltung für uns, seitdem wir planen, eine bekannte GT3-Veranstaltung in der Asien-Pazifik-Region zu etablieren.“
In der aktuellen Saison findet das Zwölf-Stunden-Rennen von Sepang noch als Einzelveranstaltung statt. Künftig fasst die SRO der Wettstreit in Kuala Lumpur mit dem Zwölf-Stunden-Rennen in Bathurst, den 24 Stunden von Spa-Francorchamps sowie einem Wettbewerb in Austin zu einer Meisterschaft zusammen. In diesem Jahr finden die Zwölf Stunden von Sepang noch als Einzelveranstaltung statt, aber im nächsten Jahr spielen sie eine wichtige Rolle beim Erfolg der Intercontinental GT Challenge“, erklärt Ratel.

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