Porsche ist beim Abschlusstraining in Manama die bislang schnellste Rundenzeit des Wochenendes gefahren. Werksfahrer Brendon Hartley unterbot die Audi-Konkurrenz auf dem Bahrain International Circuit um über zwei Sekunden. Toyota nahm nochmals eine persönliche Verbesserung vor.
Beim einstündigen Abschlusstraining in Manama hat Porsche die Reihenfolge im Klassement wieder korrigiert. Die Delegation aus Weissach ordnete sich auf den Rängen eins und zwei ein. Obendrein markierte Brendon Hartley die absolute Trainingsbestzeit des Finales der Langstrecken-WM. Nach seinem raschesten Umlauf stoppte das Chronometer bei 1:40,917 Minuten, womit der Tabellenführer seinen Stallgefährten Marc Lieb um bemerkenswerte 1,153 Sekunden unterbot.
Folglich musste sich Audi während des finalen Trainingssegments unterordnen. Nach seiner Bestmarke am Donnerstag büßte Marcel Fässler schließlich 2,149 Sekunden gegenüber dem Sitzungsschnellsten ein. Markenkollege Oliver Jarvis fehlten gar 2,865 Sekunden. Derweil nahm Toyota eine persönliche Verbesserung vor: Anthony Davidson lag 2,877 Sekunden zurück, Alexander Wurz wiederum 3,134 Sekunden.
Bei den Privatiers überraschte ByKolles Racing. Pierre Kaffer bewegte sich innerhalb von 1:48,696 Minuten über den Bahrain International Circuit, womit sich Rebellion Racing hintanstellen musste. Frontmann Mathias Beche verzeichnete einen Rückstand von 0,539 Sekunden. In der LMP2-Kategorie beanspruchte Signatech-Alpine den vordersten Rang: Paul Loup Chatin umrundete den arabischen Rundkurs binnen 1:52,019 Minuten.
Aston Martin übernimmt Kommando im GTE-Sektor
In der GTE-Pro-Kategorie kletterte Aston Martin das Tableau empor, um die Position eines bis einschließlich drei zu okkupieren. Obenauf: Richie Stanaway, dem die Zeitnahme eine Bestmarke von 1:59,932 Minuten protokollierte. Die innerbetrieblichen Mitstreiter Darren Turner (+0,060 Sekunden) und Nick Thiim (+0,180 Sekunden) klassifizierten sich dahinter. Gianmaria Bruni bezog für Ferrar die Stellung des Verfolgers. Die Differenz zum Prodrive-Richtwert: 0,489 Sekunden.
Bei den semiprofessionellen Besatzungen stürmte ebenfalls Aston Martin vorneweg. Stuart Hall zirkelte sich binnen 2:01,081 Minuten um die Wüstenpiste in Sakhir. Ferrari-Experte Andrea Bertolini belegte für SMP Racing die zweite Stelle in der Klassenwertung – mit 0,290 Sekunden Rückstand. Dritter wurde Markenkollege Emmanuel Collard von AF Corse, der 0,409 Sekunden zurücklag.
Die zweigeteilte Qualifikation zum diesjährigen Saisonfinale der Langstrecken-WM beginnt um fünfzehn Uhr Mitteleuropäischer Zeit. Das entscheidende Sechs-Stunden-Rennen auf dem Bahrain International Circuit nahe Manama startet sodann am Samstagmittag um dreizehn Uhr, womit die Protagonisten das schwarz-weiß karierte Tuch bei Dunkelheit erblicken.

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