Manama: Porsche eröffnet Finale mit Trainingsbestzeit

Auch zum Auftakt des WM-Finales hat Porsche seinen Führungsrang beansprucht. Titelanwärter Timo Bernhard fuhr während der ersten Trainingssitzung die schnellste Rundenzeit auf dem Bahrain International Circuit. Indes belegte Audi nach vorübergehender Doppelspitze die Ränge zwei und drei.

Auch zum Auftakt des WM-Finales hat Porsche seinen Führungsrang beansprucht. Titelanwärter Timo Bernhard fuhr während der ersten Trainingssitzung die schnellste Rundenzeit auf dem Bahrain International Circuit. Indes belegte Audi nach vorübergehender Doppelspitze die Ränge zwei und drei.

Das Finale zur diesjährigen Langstrecken-WM hat am Donnerstagmittag mit einer turnusmäßigen Trainingseinheit auf dem Bahrain International Circuit begonnen. Auch zum Auftakt des Saisonabschlusses reklamierte Porsche seinen Anspruch auf die erste Position im Klassement. Zuoberst: Die Tabellenführer und Titelaspiranten Mark Webber, Brendon Hartley und Timo Bernahrd. Letzterer meisterte den arabischen Rundkurs binnen 1:42,800 Minuten.

Die Stallgefährten agierten zu Veranstaltungsbeginn dagegen noch zurückhaltend am Persischen Golf. Romain Dumas begnügte sich mit der vierten Position. Nach seinem raschesten Umlauf vermerkte die Zeitnahme eine Differenz von 0,654 Sekunden zur Sitzungsbestmarke. Stattdessen erstritt Audi nach vorübergehender Doppelführung die Ränge zwei und drei. Intern klassierte sich André Lotterer (+0,017 Sekunden) vor Lucas di Grassi (+0,603 Sekunden).

Keine Überraschung stellte der Rückstand dar, den Toyota abermals verbuchte. Sébastien Buemi fehlten 2,571 Sekunden auf den Klassenprimus, Mike Conway sogar 2,685 Sekunden. Bei den Privatiers dominierte erwartungsgemäß Rebellion Racing. Das Gespann aus der Schweiz belegte die beiden vordersten Position. Alexandre Imperatori erzielte schlussendlich eine Bestzeit von 1:50,149, womit der Italiener Kollege Mathias Beche um exakt eine Tausendstelsekunde unterbot.

Eine Hiobsbotschaft erreichte Rebellion Racing allerdings schon zu Wochenbeginn, als Nick Heidfeld seine Teilnahme an der Endrunde nahe der bahrainischen Kapitale Manama verletzungsbedingt absagte. Bei seinem Formel-E-Einsatz erlitt Heidfeld einen Bänderriss am Handgelenk. Folglich muss die eidgenössische Equipe an diesem Wochenende auf die Unterstützung des ehemaligen Formel-1-Fahreres verzichten.

Ferrari formiert GTE-Pro-Doppelführung

In der LMP2-Kategorie entschieden wenige Zehntelsekunden über den Ausgang der ersten Standortbestimmung im Wüstenstaat. Vorneweg: Signatech-Alpine mit Nelson Panciatici, welcher den Bahrain International Circuit in Sakhir innerhalb von 1:52,054 Minuten meisterte. Dahinter sortierte sich Ligier-Konkurrrent Sam Bird für Oak Racing ein. Sein Rückstand betrug zweiunddreißig Tausendstelsekunden. 

Die Anpassung an der Balance of Performance zeitigte in der GTE-Pro-Wertung bislang noch keine Wirkung. Im Eröffnungstraining formierte Ferrari vorderhand eine Doppelführung. Die Zeitnahme notierte Toni Vilander eine Umrundung binnen 2:00,135 Minuten, womit der Finne seinen Markenkollegen 0,370 Sekunden schlug. Dritter wurde Porsche-Werkspilot Frédéric Makowiecki mit 0,639 Sekunden Abstand auf den flottesten Roten, Aston Martin musste sich dagegen unterordnen. 

Anderes verteilten sich die Kräfte in der GTE-Am-Liga, welche Aston Martin anführte. Pedro Lamy zirkelte seinen Prodrive-Sportwagen innerhalb von 2:01,280 Minuten um die Wüstenpiste. Damit war der Portugiese schneller als sein innerbetrieblichen Mitstreiter in der professionellen Division. Platz zwei belegte Larbre Compétition. Corvette-Lenker Gianluca Roda verzeichnete einen Rückstand von 0,137 Sekunden. 

Berichtete SportsCar-Info in seinem Ausblick auf die finale WM-Begegnung noch über die seltenen Niederschläge in der Arabischen Wüste, konsternieren die Wetterstationen mit ihren aktuellen Prognosen. Demnach seien Regenfälle an diesem Wochenende nicht ausgeschlossen – auch nicht am Rennsonntag. Bereits am Mittag bedeckten dunkle Wolken die Region am Persischen Golf. Das zweite Training beginnt um 17.30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit.


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