GTE-Klasse: Porsche testet mit Philipp Eng und Nick Catsburg

Porsche eröffnet Philipp Eng und Nick Catsburg die Möglichkeit, ihr Können im Cockpit eines GTE-Neunelfers zu demonstrieren. Die Probefahrt erfolgt anlässlich des Rookie-Tests auf dem Bahrain International Circuit. Dies bestätigte der Stuttgarter Hersteller in seinem Twitter-Kanal.

Porsche eröffnet Philipp Eng und Nick Catsburg die Möglichkeit, ihr Können im Cockpit eines GTE-Neunelfers zu demonstrieren. Die Probefahrt erfolgt anlässlich des Rookie-Tests auf dem Bahrain International Circuit. Dies bestätigte der Stuttgarter Hersteller in seinem Twitter-Kanal.

Die Porsche-Delegation nutzt den Rookie-Test auf dem Bahrain International Circuit nicht ausschließlich, um Personal für den LMP1-Fahrerkader zu rekrutieren. Darüber hinaus führt die Einsatzmannschaft von Manthey-Racing auch Probefahrten mit seinem GTE-Neunelfer durch. Die vorgesehenen Piloten hat der Konstrukteur aus Stuttgart-Zuffenhausen vermittels Twitter-Nachricht bestätigt: Philipp Eng und Nick Catsburg. 

Aufgrund seiner diesjährigen Erfolge avancierte Eng gleichsam zum Spezialisten für Porsche-Sportwagen. Der Salzburger verteidigte seinen Titel im deutschen Carrera-Cup und gewann anschließend auch den internationalen Supercup. „Ich bin deshalb extrem aufgeregt“, brachte Eng bei Twitter seine Freude zum Ausdruck. „Ich freue mich darauf, mit dem Porsche 911 RSR beim Rookie-Test in Bahrain zu fahren.“

Sein Kollege Catsburg absolvierte dagegen bislang hauptsächlich Einsätze für Konkurrent BMW. In diesem Jahr feierte der Niederländer mit Marc VDS Racing den lang ersehnten Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Auch auf der Nordschleife des Nürburgrings bestritt Catsburg in den vergangenen Jahren einige Langstreckenrennen. „Das wird meine erste richtige Fahrt mit einem Porsche“, äußert sich Catsburg im selben Kanal. „Danke für die Gelegenheit.“

Welche Absicht Porsche mit der Testfahrt in der Arabischen Wüste hegt, kommunizierte die Weissacher Werksmannschaft allerdings nicht. Derzeit deuten verschiedene Umstände auf einen GTE-Ausstieg aus der Langstrecken-WM hin – zumal die Entwicklung des neuen GT3-Modells in den Fokus rückt. Ein kolportierter Zusammenhang mit der VW-Abgasaffäre erscheint hingegen fragwürdig, da sich Manthey-Racing bereits im Sommer mit diesem Gedanken trug.


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