ELMS: Ginetta beendet LMP3-Engagement

Ginetta beendet sein LMP3-Engagement in der Europäischen Le-Mans-Serie. Stattdessen rückt die Entwicklung eines CN-Prototyps in den Fokus. Das neue Modell: der G57-Sportwagn, angetrieben von einem Chevrolet-LS3-Motor mit 580 PS. Dennoch unterstützt der britische Hersteller weiterhin seine Kunden.

Ginetta beendet sein LMP3-Engagement in der Europäischen Le-Mans-Serie. Stattdessen rückt die Entwicklung eines CN-Prototyps in den Fokus. Das neue Modell: der G57-Sportwagn, angetrieben von einem Chevrolet-LS3-Motor mit 580 PS. Dennoch unterstützt der britische Hersteller weiterhin seine Kunden.

Der Sportwagen-Konstrukteur Ginetta hat mitgeteilt, sein Engagement in der LMP3-Klasse der Europäischen Le-Mans-Serie nach nur einem Jahr zu beenden. Stattdessen wendet sich der Hersteller aus dem Vereinigten Königreich der Entwicklung eines CN-Prototyps zu: dem Modell G57, angetrieben von einem Chevrolet-LS3-Motor mit 580 PS. Eine Homologation für die V-de-V-Meisterschaft erfolgte bereits, der Einsatz in anderen Wettbewerben ist ebenfalls möglich.

Intention des Unternehmen sei es, die Absätze in Europa zu steigern. Daher hat Ginetta einerseits zwei Franchisegründung in Italien und Schweden ermöglicht, andererseits erhöht der Autobauer seine Präsenz in den Vereinigten Staaten. „Die Europäische Le-Mans-Serie bot die perfekte Plattform, um die Etablierung der Marke Ginetta auf dem europäischen Markt zu unterstützten“, erklärt Geschäftsführer Lawrence Tomlinson.

Zudem habe Ginetta von der Zusammenarbeit mit dem ACO profitiert. Gleichwohl tue eine Neuausrichtung not. „Aus geschäftlichen Gründen müssen wir weiterhin an unserem Ziel arbeiten, um unseren Export zu steigern“, begründet Tomlinson die Entscheidung. „Dies bedeutet unweigerlich, ein neues, signifikant schnelleres Fahrzeug zu fertigen, welches in zahlreichen verschiedenen globalen Meisterschaften zugelassen ist.“

Nichtsdestotrotz werde Ginetta seine Kundenmannschaften in der Europäischen Le-Mans-Serie auch in Zukunft Hilfestellung zu leisten. „Wir hatten eine großartige Saison in der ELMS, aber das Team LNT plante bereits im Vorhinein, nur eine vollständige Saison zu bestreiten“, betont der Technische Direktor Ewan Baldry. „Wir werden die Unterstützung unserer Kunden, die in der Serie bleiben, aufrechterhalten, aber als Hersteller richtet sich unsere Aufmerksamkeit nun auf den Ginetta G57.“

Im zurückliegenden Jahr organisierte der ACO in der Europäische Le-Mans-Serie erstmals die LMP3-Wertung. Bislang engagierte sich ausschließlich Ginetta in der kleinsten Liga der Prototypen. Beim Finale in Estoril debütierte Ligier. Die Anzahl der Chassisbauer haben die Veranstalter auf fünf limitiert. Neben den genannten Anbietern stellen künftig auch Dome, Riley Technologies und Adess den Teilnehmern ein Fahrgestell zur Verfügung.


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