Nach seinem Fabrikatswechsel hat Konrad Motorsport auch die Fahrerbesatzung für den Debüteinsatz bestätigt. Rolf und Mark Ineichen, Christian Engelhart, Fabio Babini sowie Teamchef Franz Konrad bewegen den Lamborghini Huracàn GT3 bei den 24 Stunden von Dubai. Weitere Pläne stehen noch zur Diskussion.
Konrad Motorsport hat die Besatzung für seine Rückkehr in den Langstreckensport zusammengestellt. Gemäß der vorläufigen Teilnehmerliste für das 24-Stunden-Rennen von Dubai im Januar fügt sich das Fahrerquintett aus Rolf und Mark Ineichen, Christian Engelhart, Fabio Babini sowie Teamchef Franz Konrad höchstselbst zusammen. Folglich startet das Gespann aus Verl mit einem heterogenen Kader in der Arabischen Wüste.
Gleichwohl verfügen sämtliche Piloten über Erfahrung im Endurance-Sektor. Gemeinsam mit Stadler Motorsport gewannen das Familienduo Ineichen und Engelhart sogar die Kraftprobe am Persischen Golf in der vorletzten Saison. Letzterer gilt ohnedies als Sportwagen-Routinier, absolvierte bereits etliche Einsätze im ADAC GT Masters sowie den Porsche-Markenpokalen Carrera-Cup und Supercup.
Dies trifft gleichermaßen auf seinen Stallgefährten Babini zu: Der Italiener trat bereits siebenmal bei den 24 Stunden von Le Mans und fünfmal bei den Zwölf Stunden von Sebring an – zuletzt mit Konrad Motorsport. Sein Boss Konrad weist gar siebzehn Teilnahmen am Langstreckenklassiker an der Sarthe vor, elf auf dem Flughafenkurs in Florida. Zumeist sortierte sich der Grazer im vorderen Mittelfeld des Klassements ein.
Ein Zäsur markierte indes der Fabrikatswechsel: War Konrad Motorsport bis dato auf Porsche-Neunelfer spezialisiert, hat die Equipe im Spätsommer bereits angekündigt, ihre Rennen fortan mit dem Lamborghini Huracán GT3 zu bestreiten. Nach dem Debüt in den Vereinigten Arabischen Emiraten steht sowohl ein Start in der SRO-GT-Langstreckenserie als auch in der IMSA SportsCar Championship zur Debatte.

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