Nico Hülkenberg steht weiterhin mit Porsche in Kontakt, um sich die Option offenzuhalten, in Le Mans zu starten. Demnach bestehe „großes Interesse von beiden Seiten“, erneut gemeinsam an der Sarthe anzutreten. Hinsichtlich des Terminkonfliktes zeigt der Force-India-Pilot wiederum Nachsicht.
Porsche und Nico Hülkenberg haben ihre Planungen hinsichtlich einer weiteren Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans noch nicht ad acta gelegt. „Es herrscht definitiv noch ein großes Interesse zur Zusammenarbeit von beiden Seiten, falls es erneut möglich ist – ohne jeden Zweifel“, bestätigte Hülkenberg gegenüber Autosprint, nachdem der Force-India-Fahrer zuletzt bekräftigte, seinem Formel-1-Engagement Priorität einzuräumen.
Zuletzt äußerte sich die ACO-Chefetage harsch gegenüber Bernie Eccelstone, wonach WM-Geschäftsführer Gérard Neveu den Terminkonflikt mit dem Grand Prix in Baku als Affront auffasse. Die FIA hätte die Traditionsveranstaltung in Le Mans „schützen sollen“. Hülkenberg selbst relativiert dies jedoch, betrachtet die Überschneidung zwischen den Rennen in Frankreich und Aserbaidschan nicht als Provokation.
Stattdessen könne Hülkenberg die organisatorische Problematik nachvollziehen. „Bei einundzwanzig Rennen muss man diese irgendwie unterbringen“, begütigt Hülkenberg und zeigt trotz der Terminüberschneidung Nachsicht. „Es gibt nicht allzu viele Optionen. Ich habe noch nie einen Kalender entworfen, aber trotz der unterschiedlichen Veranstaltungen und unterschiedlichen Interessen muss man letztlich ein Datum finden.“
Derweil erörtert Porsche bereits Alternativen, sofern Hülkenberg außerstande ist, erneut beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans anzutreten. Ein Anwärter auf das Cockpit: IndyCar-Pilot Juan Pablo Montoya, der im November auf dem Bahrain International Circuit seine erste Probefahrt mit dem Porsche 919 Hybrid unternimmt. Darüber hinaus testet auch Mitch Evans mit dem Zuffenhausener Konstrukteur in Manama.

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