ADAC GT Masters: DTM diskutiert Gemeinschaftsveranstaltungen

Die Veranstalter des ADAC GT Masters und der DTM stehen im Dialog, um in Zukunft eventuell Gemeinschaftsveranstaltungen zu stemmen. Allerdings erfordere solch eine Kooperation Kompromissbereitschaft beider Seiten. Die Initiative ging offenbar von den deutschen Herstellern aus.

Die Veranstalter des ADAC GT Masters und der DTM stehen im Dialog, um in Zukunft eventuell Gemeinschaftsveranstaltungen zu stemmen. Allerdings erfordere solch eine Kooperation Kompromissbereitschaft beider Seiten. Die Initiative ging offenbar von den deutschen Herstellern aus.

Augenscheinlich forcieren die deutschen Hersteller eine Kooperation zwischen den Veranstaltern des ADAC GT Masters und der DTM. Mittlerweile hätten die Konstrukteure verschiedentlich ihr Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet, berichteten diverse Medien nach dem Saisonfinale auf dem Hockenheimring. Um die Synergien in Zukunft zu nutzen, ständen die Organisatoren beider Meisterschaften bereits im Dialog.

Vordergründiges Ziel der DTM-Verantwortlichen sei es, das Wochenende für Zuschauer an der Rennstrecke attraktiver zu gestalten – beispielsweise auch durch Konzerte. Der Besuch der Tourenwagen-Veranstaltung solle „ein Event“ werden. Die Kollegen beim ADAC zeigen sich währenddes gewillt, solch eine Zusammenarbeit zu verwirklichen. „Wenn man einen guten Kompromiss findet, dann ist eine gemeinsame Veranstaltung durchaus möglich“, wird Sportpräsident Herrmann Tomczyk zitiert.

In der Vergangenheit keimte wiederholt das Gerücht auf, ADAC GT Masters und DTM würden einen Schulterschluss planen. Zuletzt entfachte die sport auto gar eine Debatte über eine eigene GT3-Serie der ITR. Gleichwohl erfordere eine Kollaboration der Veranstalter fraglos Kompromissbereitschaft. „Das größte Problem ist der Platz. Und die Zahl der Boxen“, meint Tomczyk, der allerdings auf „eine Chance für beide Seiten“ hofft.

Die Problematik der Kapazitäten stellt keineswegs eine Nebensächlichkeit dar. In den Anfangsjahren des ADAC GT Masters kooperierten die Veranstalter gelegentlich mit der DTM, Unstimmigkeiten hinsichtlich des Fahrerlagers am Norisring entzweiten die Organisatoren jedoch. Ein weiteres Problem: die Fernsehverträge. Beide Wettbewerbe haben mittelfristige Übereinkünfte mit Rundfunkanstalten getroffen.


Kommentare

Schreibe einen Kommentar