Estoril: Jota Sport steht beim Finale auf der Poleposition

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Die Startaufstellung für das Saisonfinale der European Le Mans Series verspricht Spannung. Mit Jota Sport und Greaves Motorsport stehen die beiden schärfsten Konkurrenten auf den Titel nebeneinander in Reihe eins. Das GT-Feld steht dagegen Kopf, GT3-Pilot Franck Perera hat sich gegen GTE-Athlet Richard Lietz durchgesetzt.

Filipe Albuquerque hat im Qualifikationstraining bei seinem Heimrennen auf dem Circuito do Estoril die Poleposition erzielt. Der Portugiese brachte es auf 1:43,510 im Gibson-Nissan von Jota Sport. Ganze 0,8 Sekunden langsamer fuhr Jon Lancaster vom Greaves-Team in seinem besten Versuch. Dies reichte dennoch für den zweiten Startplatz.

Somit stehen die beiden Meisterschaftsführenden – Jota hat einen Punkt Vorsprung auf Greaves – auch in der Startaufstellung direkt nebeneinander. Einzig TDS Racing hat noch theoretische Aussichten auf den Titel. Der französische Oreca 05 wird aber neben dem Krohn-Ligier in der zweiten Reihe stehen. Auf Platz eins der LMP3-Klasse wird Michael Simpson vom Team LNT mit einer Ginetta stehen.

Das GT-Feld wird angeführt von Franck Perera. Der Führende in der GTC-Wertung ließ dank der Traktionskontrolle in seinem GT3-BMW auf nasser Fahrbahn auch die nominal schnelleren GTE-Teilnehmer hinter sich. Genauer gesagt fuhr Richard Lietz für das Proton-Team 0,222 Sekunden langsamer als der Franzose und führt somit die LMGTE-Starter an.