Hockenheim: Sportkommissare strafversetzen Team Zakspeed

Nach einem Unfall im Samstagsrennen haben die Sportkommissare das Team Zakspeed für den Finallauf des ADAC GT Masters strafversetzt. Luca Ludwig und Sebastian Asch müssen daher von Rang fünf starten. Letzterer war in der Parabolika-Einfahrt mit Christian Engelhart von Schütz Motorsport kollidiert.

Nach einem Unfall im Samstagsrennen haben die Sportkommissare das Team Zakspeed für den Finallauf des ADAC GT Masters strafversetzt. Luca Ludwig und Sebastian Asch müssen daher von Rang fünf starten. Letzterer war in der Parabolika-Einfahrt mit Christian Engelhart von Schütz Motorsport kollidiert.

Die Sportkommissare haben das Team Zakspeed nach dem Samstagslauf auf dem Hockenheimring strafversetzt. Darum starten Sebastian Asch und Luca Ludwig das ADAC-GT-Masters-Finalrennen von der fünften anstatt der zweiten Position. Grund der Bestrafung: eine Kollision in der Anfangsphase des ersten Durchgangs, welche nach Ansicht der Verantwortlichen vermeidbar gewesen sei.

Beim Ansteuern der Parabolika-Einfahrt verkalkulierte sich Asch und touchierte daraufhin mit seinem Mercedes-Benz-Flügeltürer den Porsche-Neunelfer von Christian Engelhart – für Schütz Motorport im Einsatz. In Konsequenz dessen mussten beide Fahrer das Sprintrennen bereits im ersten Umlauf ob ihrer beschädigten Sportwagen vorzeitig aufgeben. Damit ahndeten die Kommissare eine Regelverletzung auf Grundlage von Artikel dreißig des sportlichen Reglements.

Wegen des Ausfalls schrumpfte der Vorsprung des Zakspeed-Duos im Titelkampf auf neunzehn Punkte. „Heute war leider nicht unser Tag in Hockenheim“, gestand Asch anschließend in seinem Facebook-Kanal ein und erklärte die Ursache des Verbremsers. „Sind in Turn zwei mit stehenden Rädern durch ABS-Probleme ausgefallen. Leider habe ich dabei den um die Meisterschaft mitfahrenden Porsche erwischt. Morgen werden wir wieder in alter Frische dabei sein.“

Erzürnt zeigte sich wiederum Schütz Motorsport nach dem Zwischenfall in der Startphase. „Klasse Leistung, Herr Asch“, schrieb der Porsche-Rennstall auf seiner Facebook-Seite. „Bremspunkt vergessen? Meisterhaftes Verhalten?“ Dessen Stammfahrer Klaus Bachler büßte aufgrund des Ausfalls sämtliche Meisterschaftschancen ein. Denn die Differenz zu den Tabellenführern beträgt über fünfundzwanzig Punkte.


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