Entgegen der ersten Planungen entscheidet sich Signatech-Alpine offenbar doch für einen Verbleib in der LMP2-Wertung. Zu Monatsbeginn kokettierte Teamchef Philippe Sinault noch mit einem Aufstieg in die LMP1-Kategorie. Derzeit laufen die Gespräche mit den Herstellern, wobei Oreca den Vorzug erhalten dürfte.
Vor einigen Wochen verdichteten sich die Anzeichen, bei Signatech-Alpine wolle man einen eigenen LMP1-Boliden konstruieren. Doch das Engagement in der Sportwagen-Spitzenklasse scheint vorerst in weite Ferne gerückt. Derweil plant der französische Rennstall eine Fortsetzung des LMP2-Programms und einen Umstieg auf ein anderes Fahrzeug.
„Sie können sich vorstellen, dass wir derzeit mit allen Herstellern intensive Gespräche führen“ äußerte sich Philippe Sinault gegenüber Autosport. „Logischerweise macht eine Fortführung unserer Kooperation mit Oreca Sinn, allerdings sollte das Programm auch zu unseren Anforderungen passen“, teilte der Teamchef weiter mit.
Priorität genießt in erster Linie die gegenwärtige Frage nach dem Einsatzmodell für die nächste Saison im Sportwagen-Oberhaus. Sobald ein Konstrukteur gefunden ist folgt auch die Entscheidung, ob nicht möglicherweise ein zweites Fahrzeug bei den 24 Stunden von Le Mans eingesetzt wird. Derzeit dient ein Oreca 03R als Einsatzfahrzeug in der Weltmeisterschaft, allerdings ist der Bolide unter dem Namen Alpine A450b gelistet.

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