Zandvoort: Zakspeed siegt, Titelrivalen straucheln

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Die beiden Zakspeed-Piloten Luca Ludwig und Sebastian Asch haben den ADAC-GT-Masters-Samstagslauf in Zandvoort gewonnen. Damit machen die AMG-Piloten einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft. Die Titelrivalen von Schubert Motorsport und Schütz Motorsport gerieten wiederum in Probleme.

 Durch eine fehlerfreie Fahrt konnten Sebastian Asch und Luca Ludwig den ersten Lauf des ADAC GT Masters in Zandvoort gewinnen. Das der Flügeltürer überhaupt starten konnte, gebührte einer starken Teamleistung der Mechaniker von Zakspeed. Denn in der Outlap ist dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 die Antriebswelle gerissen. So war die Crew gezwungen, die Antriebswelle innerhalb von zwanzig Minuten zu wechseln.

Dahinter kreuzten zwei Audi-Sportwagen die Ziellinie. Dabei ging der Silberrang an die Truppe von MS Racing um Marc Basseng und Florian Stoll. Den dritten Rang sicherten sich die Markenkollegen Rahel Frey und Philip Geipel von Yaco Racing. 

Die Titelaspiranten von Schütz und Schubert Motorsport erwischten dagegen einen gebrauchten Tag. Martin Ragginger wurde durch eine Kollision mit dem Lamborghini Gallardo R-Ex von Tomáš Enge (Reiter Engineering) zurückgeworfen. Am Ende chauffierte Klaus Bachler den gelben-schwarzen Neunelfer auf Platz elf ins Ziel.

Vor dem Pflichtboxenstopp lag Schubert Motorsport noch auf Podiumskurs. Jedoch klagte Startfahrer Jens Klingmann über eine nervöse Hinterachse. In Folge der abbauenden Performance wurde Dominik Baumann durchgereicht. Schlussendlich rettete der Österreicher den zehnten Platz ins Ziel.