Augenscheinlich nimmt die Entwicklung einer GTLM-Spezifikation des BMW-Modells M6 GT3 bereits Gestalt an. Einem Medienbericht zufolge, wohne der bayrische Konstrukteur im September bereits den Balance-of-Performance-Testfahren in Ladoux bei. Die Chefetage äußert sich indes kryptisch.
Die Konstruktion einer GTLM-Variante des BMW M6 nimmt offenbar Konturen an. Obwohl die Bayrischen Motorenwerke bislang keine Stellung zu einem Engagement in der United SportsCar Championship bezogen haben, existieren augenscheinlich aber konkrete Pläne. Nach Informationen von Sportscar365 entwickelt ein Partnerteam in Europa eine IMSA-Spezifikation des süddeutschen Renners der Sechserreihe.
Die Chefetage äußert sich dagegen hermetisch zu dem Überseevorhaben. „Wir arbeiten intensiv daran, aber es ist noch keine erledigte Sache“, erklärte Motorsportdirektor Jens Marquardt gegenüber Medienvertretern bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps. „Wir stehen mit der IMSA und allen involvierten Leuten im Dialog. Der ACO ist involviert, und wir beteiligen alle anderen Mitstreiter. Es ist in Arbeit.“
Dennoch soll BMW mit dem M6 GTLM bereits im September an den Balance-of-Performance-Probefahrten in Ladoux teilnehmen, damit FIA und ACO das Fahrzeug entsprechend einstufen können. Allerdings merkt Marquard ebenso an, inwieweit die Frist bis zum 24-Stunden-Rennen von Daytona im Januar des nächsten Jahres knapp sei.

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