Zeltweg: Jota Sport erringt Poleposition

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In der Qualifikation zum ELMS-Lauf in Zeltweg hat sich Jota Sport an erster Stelle positioniert. Harry Tincknell fuhr die bislang schnellste Rundenzeit des Wochenendes. Ebenfalls in der vordersten Reihe: Murphy Prototypes. Die Sitzung endete nach einem Unfall vorzeitig mit der roten Flagge.

Jota Sport hat sich in die beste Ausgangslage für den Halbzeitlauf der Europäischen Le-Mans-Serie manövriert. In der Qualifikation zum Vier-Stunden-Rennen auf dem ehemaligen Österreichring markierte das Gibson-Gespann die bis dato schnellste Rundenzeit des Wochenendes. Am Lenkrad: Harry Tincknell. Nach seiner raschesten Umrundung des Traditionskurses in der Steiermark stoppt die Uhr bei 1:23,538 Minuten.

Die erste Startreihe komplettierten die Oreca-Kontrahenten von Murphy Prototypes. Nathanaël Berthon verzeichnete in der Endabrechnung allerdings nur einen minimalen Rückstand. Die Zeitendifferenz betrug 0,341 Sekunden. Ein gigantischer Schritt nach vorne gelang SMP Racing. Michail Petrowitsch Aljoschin meisterte die Alpenbahn binnen 1:24,688 Minuten, womit sich der Russe an dritter Stelle einordnete. 

Sein Stallgefährte Nicolas Minassian beförderte sich wiederum auf Platz fünf. Sein Abstand zum Klassenprimus: 0,767 Sekunden. Dazwischen positionierten sich die Tabellenführer von TDS Racing. Flottester Athlet im geschlossenen Oreca-05-Sportwagen: Tristan Gommendy, der letztlich 0,631 Sekunden gegenüber der Bestmarke der Qualifikationssitzung einbüßte. Diese musste die Rennleitung allerdings vorzeitig abbrechen, da Gary Hirsch (Greaves Motorsport) in der ersten Neunzig-Grad-Kurve in die Reifenbarriere eingeschlagen war.

In der GTE-Wertung beanspruchte Ferrari die Ränge eins bis einschließlich fünf. Vorneweg: Matthew Griffin, der somit die Poleposition für AF Corse sicherte. Ihm genügte ein Umlauf innerhalb von 1:29,692 Minuten. Teamkollege Raffaele Giammaria fehlten zu diesem Richtwert letzten Endes nur zweiundzwanzig Tausendstelsekunden. Dahinter folgten: Formula Racing, AT Racing und JMW Motorsport.

Derweil erfocht das Team LNT die beste Ausgangsposition in der LMP3-Kategorie. Charlie Robertson überwand als einziger Pilot die Marke von einer Minute und dreißig Sekunden. Denn der Ginetta-Nissan-Lenker erzielte eine Bestzeit von 1:29,692 Minuten. In der GTC-Klasse war ebenfalls AF Corse obenauf. Im Duell der Roten besiegte Francesco Castellacci (1:31,101 Minuten) seinen internen Widersacher Marco Cioci (+0,215 Sekunden).