GT3-Sport: BMW stößt auf Probleme bei M6-Entwicklung

Bei den ersten Probefahrten mit dem BMW M6 GT3 sind einige Probleme aufgetreten. Einerseits bereitet die Kühlung des Motors Schwierigkeiten, andererseits klagen die Fahrer über Sichtbehinderung. Indes schreiten die Planungen für eine GTLM-Variante des bayrischen Sportwagens voran.

Bei den ersten Probefahrten mit dem BMW M6 GT3 sind einige Probleme aufgetreten. Einerseits bereitet die Kühlung des Motors Schwierigkeiten, andererseits klagen die Fahrer über Sichtbehinderung. Indes schreiten die Planungen für eine GTLM-Variante des bayrischen Sportwagens voran.

Augenscheinlich konfrontierten die erste Probefahrten mit dem BMW M6 GT3 die Motorsportabteilung des bayrischen Konstrukteurs unerwartet mit Problemen. Das englischsprachige Nachrichtenmagazin Dailysportscar berichtete, bei den Vorbereitungen in Europa traten diverse Ungereimtheiten auf. Zum einen bereite die Motorkühlung Schwierigkeiten, zum anderen klagen die Fahrer aufgrund der Sitzposition über Sichtbehinderungen.

Bislang habe BMW Motorsport jedoch keinerlei Auskunft gegeben, ob die Techniker die Probleme mittlerweile behoben haben. Unterdes schreitet dennoch die Arbeit an der GTLM-Variante des Sportwagens voran. Demnach delegiert BMW Nordamerika diesen Sommer eine Abordnung nach Deutschland, um das Fahrzeug zu inspizieren. Anschließend erfolgt eine Abstimmung mit den Regelmachern der IMSA-Organisation.

Daher herrsche Zuversicht, bereits beim nächstjährigen 24-Stunden-Rennen von Daytona im Januar mit zwei M6-GTLM-Rennern anzutreten. Derweil unterstrich die Kundenmannschaft Turner Motorsport ihr Interesse, schon in der kommenden Saison zwei reguläre M6-GT3-Modelle einzusetzen. „Es ist nun eine Frage, ob die Entwicklung rechtzeitig abgeschlossen ist“, erklärt Teamchef Will Turner gegenüber Racer.


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