AC Automotive hat angekündigt, eine Cobra für die GTE-Klasse zu entwickeln. Die Fertigung des Fahrgestells beginnt bereits diese Woche. Als Triebwerk des Sportwagens fungiert höchstwahrscheinlich 5,5-Liter-Motor der Marke GM. Langfristiges Ziel seine eine Le-Mans-Rückkehr.
Offensichtlich nehmen die Planungen bei AC Automotive mittlerweile Konturen an. Ein Jahr nach der Ankündigung, einen Rennwagen für den GT-Sport zu entwickeln, hat der deutsche Konstrukteur eine elementare Entscheidung getroffen. Demnach basiert das geplante Cobra-Modell auf dem künftigen GTE-Regelwerk des ACO. Die Entwicklung des Fahrgestells beginnt bereits in dieser Woche.
Den Entschluss habe AC Automotive nach Monaten „der Vorbereitung, Kalkulationen und Verhandlungen“ gefasst, teilte die Motorsportabteilung in ihrem Facebook-Kanal mit. Vergangenen Sommer gab AC Automotive bekannt, ein Rennversion des Straßenfahrzeuges Cobra MK VI zu fertigen, veröffentlichte allerdings keine weitere Einzelheiten – außer einer Handvoll Bildsynthesen. Als Antriebseinheit der AC Cobra GT fungiert höchstwahrscheinlich ein 5,5-Liter-Motor von GM.
Das letzte Engagement im Rennsport des Traditionsherstellers reicht in die sechziger Jahre zurück. Mit dem Shelby Daytona gelang Dan Gurney und Bob Bonduran gar der Klassensieg in der GT-Wertung der 24 Stunden von Le Mans. Infolge mehrerer Wechsel des Besitzers ist AC Cars mittlerweile im sächsischen Hirschstein-Heyda ansässig. Langfristiges Ziel sei es, wieder beim Langstreckenklassiker im Département Sarthe anzutreten.

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