Beim 57. ADAC-ACAS-Cup treten 142 Mannschaften auf der Nürburgring-Nordschleife zum Vier-Stunden-Rennen an. Die GT3-Klasse ist mit vier Startern historisch schwach besetzt. Je Zwei Porsche- und BMW-Sportwagen kämpfen in der stärksten VLN-Klasse SP9 um den Gesamtsieg.
Am kommenden Wochenende können sich die Befürworter eines GT3-Verbots ein Bild davon machen, wie das Starterfeld danach möglicherweise aussähe. Lediglich vier Boliden der Klasse SP9, aus der gewöhnlich der Gesamtsieger kommt, starten zum dritten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft. Somit stehen für manch kleinere Mannschaft die Chancen auf das Podium zu kommen, so gut wie zuletzt selten.
Frikadelli Racing bleibt der Eifel-Rennserie treu. Im Porsche 997 GT3 R startet die Stammbesatzung Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Patrick Huismann. Somit hat die Eifler Mannschaft beste Chancen, den zweihundertsten VLN-Sieg eines Porsches zu erringen. Den zweiten GT3-Neunelfer im Feld betreut Manthey-Racing, und am Steuer hantieren Otto Klohs und Harald Schlotter.
Walkenhorst Motorsport komplettiert das GT3-Feld mit zwei BMW Z4. Am Steuer: Anders Burchardt, Matias Henkola und David Schiwietz sowie Michela Cerruti, Felipe Laser und Jesse Krohn. Somit haben die Protagonisten der Porsche-Cup-Klasse gute Möglichkeiten auf einen Platz auf dem Podium.
Im Neunelfer-Pokal starten zwar auch nur vier Wagen. Die sind allerdings stark besetzt. Mit Kai Riemer, Thomas Gerling, Thomas Kappeler und Harald Hennes gehen die Klassensieger des letzten Laufs wieder gemeinsam an den Start. Konkurrenz bekommen sie vor allem von Marc Hennerici, der mit Christian Menzel im Porsche von Teichmann Racing startet sowie vom GetSpeed-Duo Adam Osieka und Steve Jans.
Düchting Motorsport startet erneut mit Audi R8
In der mit siebzehn Wagen stark besetzten Klasse SP7 kann man den drei Porsche 911 GT3 Cup MR von Manthey-Racing die besten Chancen auf eine gute Platzierung zuschreiben. Christoph Breuer teilt sich einen der drei speziell auf die Bedürfnisse der Nordschleife angepassten Neunelfer mit dem Porsche-Werksfahrer Michael Christensen.
Die vier Boliden der Klasse SP8 für Rennwagen mit mehr als vier Litern Hubraum dürfen sich auch gute Chancen auf eine der vorderen Platzierungen ausmalen. Im Audi R8 von Düchting Motorsport geht mit Peter Mamerow ein alter Bekannter an den Start.
Nicht zuletzt machen sich die beiden Starter der Klasse SP-Pro Hoffnung auf eine gute Platzierung am Samstag. Die beiden Porsche der Klasse kommen von der Wochenspiegel-Mannschaft um Georg Weiss und von Kremer Racing, wo mit Eberhard A. Baunach ebenfalls der Chef selber das Steuer in die Hand nimmt.
Gute Meisterschaftschancen für Cup-Klassen und trockenes Wetter
Neben der Klasse SP7 ist es die BMW-Pokal-Klasse Cup 5, die mit ebenfalls siebzehn Startern stark besetzt ist. Sie bietet ihren Teilnehmern somit beste Möglichkeiten, auf Punktejagd in Sachen VLN-Titel zu gehen. Nachdem der erste Lauf abgebrochen und nicht gewertet wurde und im zweiten Lauf die SP9-Klasse übermäßig stark besetzt war, weil die Teams den Lauf als Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen nutzten, führen derzeit Christopher Mies und Nico Müller die Wertung an. Die beiden hatten im neuen Audi R8 den zweiten VLN-Lauf gewonnen.
Für die Eifelregion rund um die Nürburg sagen die Wetterfrösche derzeit einen bedeckten Himmel voraus. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt aber bei lediglich zwanzig Prozent. Bei Temperaturen um fünfzehn Grad Celsius am Nachmittag sollte dennoch eine Jacke im Gepäck vorhanden sein.

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