Le Mans: Audi kämpft sich zurück an die Spitze

Audi hat einige herbe Rückschläge hinnehmen müssen, hat sich jedoch zurück in Schlagdistanz zur Spitze gekämpft. Porsche hält weiterhin einen Wagen die meiste Zeit in Führung, Audi kann aber, abhängig vom Boxenstopp, vorbeiziehen. Die Startphase der 24 Stunden von Le Mans im Live-Blog.

Audi hat einige herbe Rückschläge hinnehmen müssen, hat sich jedoch zurück in Schlagdistanz zur Spitze gekämpft. Porsche hält weiterhin einen Wagen die meiste Zeit in Führung, Audi kann aber, abhängig vom Boxenstopp, vorbeiziehen. Die Startphase der 24 Stunden von Le Mans im Live-Blog.

21. 06 Uhr: Damit beenden wir den ersten Teil der Live-Berichterstattung und vollziehen den fliegenden Wechsel. Weiter geht es mit dem Abend und der Nacht in unserem zweiten Live Blog.

Porsche und Audi kämpfen um die Spitzenposition

21.04 Uhr: Benoît Tréluyer hat Mark Webber überholt und setzt sich sofort vom Australier ab. Damit konnte Webber auch den Vorteil seiner deutlich neueren Reifen nicht nutzen. Der Nächste im Anflug auf den ehemaligen Formel-1-Piloten ist Filipe Albuquerque, der in etwa zwei bis drei Runden aufschließen wird.

20.47 Uhr: Schließlich war nun auch Filipe Albuquerque an der Box. Wie schon bei Benoît Tréluyer entschied man sich bei Audi gegen einen Reifenwechsel und schickt den Portugiesen zurück auf den Kurs.

Damit ist Mark Webber im Porsche wieder zurück auf Rang eins, allerdings ist der Vorsprung auf 13 Sekunden vor Tréluyer und 17 Sekunden vor Albuquerque zusammengeschrumpft. Geht es in diesem Tempo weiter, wird das Audi-Duo bald auf den einsamen Porsche aufschließen.

20.42 Uhr: Unsere Fotografen waren in Le Mans rund um die Strecke unterwegs und haben die erste Fotostrecke zusammengestellt.

Die Startphase des Langstreckenklassikers

20.39 Uhr: Über Mark Webber könnte Unheil kommen. Die Rennleitung untersucht, ob sein Auto in einer sogenannten Slow-Zone überholt hat.

Währenddessen werfen wir einen Blick in die anderen Klassen:

LMP2: KCMG #47 | Oreca 05-Nissan | Nicolas Lapierre
GTE-Pro: Aston Martin Racing V8 | Aston Martin Vantage GTE | Fernando Rees
GTE-Am: Aston Martin Racing | Aston Martin Vantage GTE | Mathias Lauda

20.31 Uhr: Entsprechend der Vorhersage waren Hartley und Tréluyer in der Box und Albuquerque liegt somit nun auf Platz eins. Er wird in den nächsten Runden bei seinen Mechanikern erwartet.

Der letzte Stopp bei Porsche lieferte aber noch weitere Aufschlüsse über den Rennverlauf. Hartley hat an Mark Webber übergeben und damit wurden die Reifen, nach drei Stints, gewechselt. Tréluyer hingegen konnte noch einmal auf den Kurs zurückkehren – wir erinnern uns, die Reifen kamen bei einem Sicherheitsstopp auf den R18. Damit werden auf jenem Satz mindestens 3,5 Stints gefahren werden.

Daran lässt sich ablesen, dass Porsche nicht nur mehr Reifenverschleiß hat, sondern auch aktuell den Verbrauchsvorteil nicht ausnutzen kann. Hartley kam nach 13 Umläufen zum Auftanken, da Audi ihn zum vollen Renntempo gezwungen hat. Somit führt größtenteils zwar Porsche, Audi gibt aber die Pace aus der Verfolgerposition vor.

Porsche wird von Audi gehetzt

20.20 Uhr: Brendon Hartley befindet sich aktuell in der Mitte seines Stints – womöglich vorerst sein letzter. Die Zeiten bewegen sich im Bereich, wie die der beiden Audi hinter ihm. Benoît Tréluyer hat aber nur noch etwas mehr als 20 Sekunden Rückstand. Er wird jedoch noch vor Hartley in die Box kommen. Filipe Albuquerque hingegen fehlen noch knapp 40 Sekunden nach vorn. Damit wird er die Führung inne haben, wenn Hartley zum Service kommt.

19.44 Uhr: Brendon Hartley kommt als Letzter in diesem Durchgang an die Box. In den vergangenen Runden hat er seine Geschwindigkeit auf rund 3:20 Minuten, teilweise darunter, erhöht. Dies ging zugleich zulasten der Reichweite, denn der Neuseeländer war nur imstande 13 Runden zu absolvieren.

Damit findet das Duell mit Filipe Albuquerque seine Fortsetzung. Der Audi-Pilot fliegt wieder heran, mit dem Ziel dieses Mal tatsächlich die Spitze zu übernehmen. Seinen Verfolger Marc Lieb konnte er durch dessen Boxenstopp abschütteln.

Selbst Toyota hält sich noch am Ende der Führungsrunde und könnte bei Unglücken an der Spitze noch Plätze gut machen. Der fernöstliche Konstrukteur kann aber nicht im Ansatz die Rundenzeiten der Porsche und Audi mitgehen. Nissan hingegen sorgte unfreiwillig für gefährliche Situationen. In den Kurven ist der Frontmotor-Renner langsamer als ein GT-Auto und kann erst sehr spät aufs Gas gehen. Das hat schon einige Mitstreiter überrascht.

19.15 Uhr: Die vergangene Runde von Filipe Albuquerque war ein neuer Rundenrekord im Rennen. Er brauchte nur 3:17,647 Minuten. Damit betrug seine Durchschnittsgeschwindigkeit 248,2 Kilometer pro Stunde.

Der Kampf um Rang eins endet aber erst einmal damit, dass der R18 zum Service abbiegt.

19.13 Uhr: Audi bläst erneut zur Jagd auf Porsche. Filipe Albuquerque und Benoît Tréluyer sind im vergangenen Umlauf erstmals unter 3:19 Minuten gefahren. Der Portugiese hat bei seiner Pace schon auf den Führenden Brendon Hartley aufgeholt. Tréluyer fehlen noch über vierzig Sekunden auf Rang eins. 

Hartley hat mit dem Handycap zu kämpfen, dass seine Frontscheibe stark verschmutzt ist. Sein Vorteil bleiben allerdings die Geraden, auf denen er deutlich schneller fahren kann als der Audi-Pilot.

19:01 Uhr: Das Führungsduell in der GTE-Pro nimmt ein vorzeitiges Ende. Darren Turner dreht sich beim Angriff auf Tommy Milner in der ersten Mulsanne-Schikane. Damit bleibt die einzige Corvette weiter auf Rang eins.

18.56 Uhr: Durch die lange Gelbphase haben sich die Boxenstoppzyklen bei Audi und Porsche deutlich verschoben. Brendon Hartley hat soeben als Letzter der Spitzengruppe seinen vierten Service absolviert.

Währenddessen war Benoît Tréluyer eine Runde zuvor beim Tanken. Allerdings musste dieser Wagen in der vergangenen Stunde einen Sicherheitsstopp einlegen, weshalb der Franzose jetzt keine Zeit gewinnen konnte.

18.43 Uhr: Das Rennen ist wieder frei. Benoît Tréluyer hat sich beim Neustart direkt Marc Lieb geschnappt. Der Führende Brendon Hartley war jedoch hinter einem anderen Safety-Ca und hat dadurch einen deutlichen Vorsprung auf seine Verfolger.

18.28 Uhr: Der zweite GT-Porsche geht in Flammen auf. Christian Ried muss seinen Proton-Porsche kurz vor Mulsanne abstellen, weil der Wagen Feuer gefangen hatte. In der zweiten Mulsanne-Schikane muss zudem das Öl entfernt werden. Der Porsche war in der GTE-Am genannt. Unterdessen dauert die Safety-Car-Phase an.

Audi kommt in Schwierigkeiten

18.21 Uhr: Bei den Ereignissen in der LMP1-Klasse sind die GTE-Teilnehmer etwas untergegangen. Hinter dem Safety-Car führt Corvette in der Pro-Klasse. Aston Martin ist hingegen nicht mehr so zahlreich an der Spitze vertreten. Der rein dänisch besetzte Wagen wird derzeit zudem in der Boxengarage repariert. Porsche kann es der Prototypen-Abteilung nicht gleich machen und liegt am Ende des Feldes.

Direkt hinter der Corvette fährt Jeroen Bleekemolen mit der einzigen Viper, die in der Am-Kategorie genannt ist. Auch hier hat Aston Martin erst einmal den Anschluss an die Spitze verloren, ebenso wie Schauspieler Patrick Dempsey.

17.58 Uhr: Während das Auto von Duval schon wieder zurück auf der Strecke ist, kommt nun das Safety-Car auf den Kurs, damit die Leitplanke an der Unfallstelle kurz vor der Indianapolis-Kurve instandgesetzt werden kann.

17.54 Uhr: Zwei Schrecksekunden hintereinander für Audi. Erst hat Benoît Tréluyer kurz vor der Mulsanne-Straight einen Ausflug auf das Gras gemacht. Nur eine Runde später läuft Loic Duval auf eine große Gruppe von GT-Fahrzeugen auf, die wegen einer Gelbphase verzögert hatten. Duval hat die Flagge augenscheinlich übersehen, die Kontrolle verloren und ist in die Bande eingeschlagen. Der Franzose konnte sein Auto aber zurück an die Box zur Reparatur bringen.

17.39 Uhr: Audi beordert André Lotterer zurück in die Box. Lotterer steigt aus und übergibt an Benoît Tréluyer, gleichzeitig werden die Räder gewechselt. Damit ist Brendon Hartley nun auf Rang eins, der für Timo Bernhard ins Auto gekommen ist.

Dieser Service war aufgrund eines schleichenden Plattfußes nötig und wirft die Besatzung 30 Sekunden zurück hinter die weiteren LMP1-Teilnehmer. Dies ist der erste Rückschlag für die Titelverteidiger.

17.23 Uhr: Der Führende André Lotterer zeigt, was mit dem R18 möglich ist. Mit 3:18,865 Minuten hat er die bisherige schnellste Runde deutlich nach unten korrigiert und ist gerade im Begriff diese Zeit noch einmal zu attackieren. Porsche will diese Offensive derzeit nicht kontern.

17.05 Uhr: André Lotterer hat Bernhard überholt und macht jetzt ernst. Innerhalb der vergangenen drei Runden hat er über drei Sekunden Abstand herausgefahren.

Dies kann man auf zwei Weisen interpretieren. Entweder kann Bernhard im Verkehr dem Audi tatsächlich nicht folgen. Andererseits hat der Saarländer schon im vergangenen Stint vierzehn Runden zurückgelegt. Dafür muss er aber etwas Geschwindigkeit einbüßen. Damit hätte er einen taktischen Vorteil gegen Lotterer, der am Limit fahren muss.

16.57 Uhr: Nach dem zweiten Service für die LMP1-Teilnehmer ist Timo Bernhard zurück an der Spitze. Der Porsche-Lenker kann sich aber nicht ausruhen. Er spürt schon den Atem von André Lotterer, der nur 1,5 Sekunden zurückliegt. 

Derweil muss Ricardo Gonzalez aus der LMP2 zur Stop-Go-Strafe antreten. Der G-Drive-Pilot war in der Boxengasse zu schnell unterwegs. Mit der Spitze hat der Mexikaner aber nichts zu tun. Diese hat weiterhin Richard Bradley inne. 

Audi übernimmt das Zepter

16.35 Uhr: Und nun ist es passiert. Erstmals in diesem Jahr führt Audi in Le Mans. André Lotterer profitiert davon, dass die beiden Porsche im Verkehr stecken bleiben und kämpft sich an beiden rund um den Dunlop-Bogen vorbei. Jetzt muss er sich gegen die deutlich schnelleren 919 Hybrid im Rücken wehren.

16.30 Uhr: Werfen wir einen Blick in die weiteren Klassen:

LMP2: KCMG #47 | Oreca 05-Nissan | Richard Bradley
GTE-Pro: Aston Martin Racing #95 | Aston Martin Vantage GTE | Nicki Thiim
GTE-Am: SMP Racing #72 | Ferrari 458 Italia | Andrea Bertolini

16.25 Uhr: Beim Neustart hat André Lotterer die Audi-interne Führung übernommen. Zwar hat er dann noch auf Neel Jani aufgeschlossen, konnte aber keinen Angriff mehr auf den Zweitplatzierten starten. Auch Nico Hülkenberg ist nun wieder direkt im Zug der sechs Werkswagen.

16.04 Uhr: Das Safety-Car ist zum ersten Mal auf dem Kurs. Patrick Pilets GT-Porsche fängt auf der Mulsanne-Straight Feuer und legt eine Ölspur. Auf dieser verliert Alexandre Imperatori von Rebellion Racing die Kontrolle und erwischt den LMP2 von Strakka Racing.

Die Führenden von Porsche und Audi befinden sich nun in einem Safety-Car-Zug direkt hintereinander. Neel Jani klagte bereits vor wenigen Minuten über zu viel Nähe zu seinem Vordermann Timo Bernhard – für den Porsche ist diese ein Problem. Beim Neustart muss der Schweizer dem Deutschen aber direkt folgen, da das Audi-Trio direkt Druck machen wird.

15.49 Uhr: Timo Bernhard bleibt nach den ersten Boxenstopps auf Rang eins. Neel Jani im Schwesterwagen hat aber wieder zu ihm aufgeschlossen durch eine bessere Standzeit. Audi hat dagegen deutlich an Boden verloren. Loic Duval fehlen auf Jani rund zehn Sekunden.

Die ersten Stopps wurden früher als nötig durchgeführt, da die Mannschaften ihre Berechnungen zum Spritverbrauch noch einmal überprüfen wollten. Ab jetzt werden die Stints ausgereizt, was bei allen Mannschaften etwa 13 Runden bedeutet. Porsche könnte theoretisch sogar noch einen Umlauf mehr schaffen. Dies würde aber auf Kosten der Rundenzeit gehen, da man früher vom Gas gehen müsste.

Reifenwechsel haben sich die LMP1-Hersteller dagegen gespart. In den Abend hinein wird diese Komponente eine zunehmend größere Rolle spielen. Audi könnte bis zu sechs Stints mit einem Satz Reifen fahren, die Konkurrenz wohl deren vier. Damit wird sich das Duell nun wohl von der reinen Performance, in der sich Porsche und Audi in einer Patt-Situation befinden, hin zur Strategieschlacht entwickeln.

15.26 Uhr: Was macht eigentlich Nissan? Harry Tincknell und Lucas Ordonez stecken aktuell im LMP2-Feld fest. Dort werden sie voraussichtlich auch bleiben, da die kleineren Prototypen teilweise schneller fahren können als die unkonventionellen LMP1-Renner.

Jann Mardenborough hingegen konnte erst jetzt das Rennen aufnehmen. Der Nissan des Briten musste noch repariert werden. Den Rennwagen plagen Kupplungsprobleme, die noch nicht auskuriert sind. Auch beim Anfahren tat sich das brandneue Auto schwer.

15.17 Uhr: Nach einer kurzen Zwischenoffensive der Audi pendelt sich das Kräfteverhältnis der Werke nun auf Gleichstand ein. Timo Bernhard hält die Spitze und hat rund zwei Sekunden Luft auf seinen Teamkollegen. Loic Duval im ersten Audi, der seine Mitstreiter im Schlepptau hat, fehlen drei Sekunden. Die Zeiten liegen im Bereich von 3:20 Minuten.

In der LMP2-Klasse hat Richard Bradley Besuch bekommen von Sam Bird. Der Brite Bird aus dem OAK-Werksteam hat sich am Rest des Feldes vorbei gekämpft und auf Bradley aufgeschlossen.

15.08 Uhr: Altmeister Gianmaria Bruni hat in der GTE-Pro-Klasse der Aston-Martin-Phalanx gezeigt, wie man einen Start fährt. Der Italiener hat sich gegen die vier führenden Vantage durchgesetzt und muss sich nun gegen die Angriffe von Polesetter Richie Stanaway wehren.

15.05 Uhr: Porsche hat den Start erst einmal gewonnen. Die drei Werkswagen konnten das Audi-Trio zurückhalten. Neel Jani und Timo Bernhard beginnen sich vom Rest abzusetzen. Loic Duval und André Lotterer müssen für Audi nun versuchen den Abstand auf die beiden Spitzenreiter zu halten. Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg muss gegenüber seinen Teamkollegen etwas abreißen lassen. Toyota beobachtet das Geschehen aus der ersten Reihe.

15.00 Uhr: Die Ampel schaltet auf Grün!

14.56 Uhr: Hinter Tom Kristensen im Pace-Car setzt sich das Feld sich in Bewegung. Nun sind es keine zehn Minuten mehr bis zum Start des Rennens. Daher nun die Polesitter der Klassen mit den Startfahrern:

LMP1: #18 Porsche Team | Porsche 919 Hybrid | Neel Jani
LMP2: #47 KCMG | Oreca 05-Nissan | Richard Bradley
GTE-Pro: #99 Aston Martin Racing V8 | Aston Martin Vantage GTE | Richie Stanaway
GTE-Am: #98 Aston Martin Racing | Aston Martin Vantage GTE | Pedro Lamy

14.40 Uhr: Zahlreiche Mannschaften mussten sich im Grid weiter hinten einsortieren, als sie sich tatsächlich qualifizierten. Dazu gehören auch die drei Nissan, die die Mindestzeithürde in der LMP1-Klasse nicht schafften. Vor den drei Frontmotorsportlern steht das Team ByKolles, ebenfalls aus der großen Prototypenklasse. Auch AF Corse und Ibanez Racing wurden bestraft.

14.30 Uhr: In der Startaufstellung sind die Teilnehmer, bis auf die beschädigte Corvette, in der traditionellen Le-Mans-Manier aufgereiht. Bei Larbre Compétition wird dagegen aktuell noch gearbeitet. Auch die Franzosen setzen eine Corvette ein, jedoch in der GTE-Am. Gianluca Roda hatte im Warm-Up an derselben Stelle wie Markenkollege Magnussen einen Abflug. Das Auto wird das Rennen aber voraussichtlich starten können.

14.25 Uhr: Abseits der Strecke wusste gestern ein weiterer Hersteller zu begeistern. Ford stellte auf einer Pressekonferenz seine Antwort auf die GTE-Maschinen von Corvette, Porsche, Ferrari, Aston Martin und BMW vor.

Ab der kommenden Saison soll Chip Ganassi Racing den Ford GT in der Langstrecken-Weltmeisterschaft und der USCC einsetzen. Damit kehrt der legendäre US-Sportwagen auch zurück an die Sarthe. Heute kamen bereits Gerückte auf, dass IndyCar-Champion Scott Dixon einen der Renner pilotieren könnte.

14.19 Uhr: Auch einen prominenten Ausfall mussten wir bereits verzeichnen, wenngleich das Rennen noch gar nicht begonnen hat. Corvette Racing musste eine C7.R zurückziehen, da die Schäden nach dem Unfall im zweiten Qualifying irreparabel sind.

Jan Magnussen schlug in den Porsche-Kurven in die Streckenbegrenzung ein, nachdem das Gaspedal auf Volllast hängen blieb. In der Corvette ist ein Rückholmechanismus eingebaut, der es erlaubt, dass das Gaspedal ab einer bestimmten Stellung zurück in Neutral schnellt. Diese blieb jedoch hängen, wodurch Magnussen das Auto nicht mehr kontrollieren konnte.

14.15 Uhr: Die Bewerber aus Fernost kämpfen dagegen noch mit sich selbst und der Technik. Weltmeister Toyota hat deutlich den Anschluss an die Spitze verloren. Im Rennsetup haben sie zwar etwas aufgeholt, dennoch werden sie auf das Pech der deutschen Hersteller hoffen müssen.

Und Nissan? Die Neueinsteiger haben sich und der Welt bewiesen, dass ihr Konzept noch längst nicht einsatzfähig ist. Die Vorderachse leidet unter der Belastung durch das hohe Gewicht, die Antriebs- und Lenkkräfte. Der GT-R LM Nismo quittiert dies durch enormes Untersteuern. Gute Zeiten waren so nicht möglich, selbst die Privaten Rebellion und ByKolles sind noch außer der Reichweite.

14.10 Uhr: Die Marschroute an der Spitze ist klar. Porsche wird vom Start weg versuchen sich aufgrund der besseren Performance auf eine Runde abzusetzen. Dies kam den Weissachern bereits in der Qualifikation zugute, als Neel Jani einen neuen Rundenrekord mit 3:16,887 Minuten aufstellte. 

Audi war nicht in der Lage diese Offensive zu kontern. Stattdessen hat der Seriensieger der vergangenen Jahre sich auf das Rennen konzentriert. Bereits im dritten Qualifying fuhren sie nur noch Longruns.

Über die Distanz drehte sich das Kräfteverhältnis aber dramatisch. Audi konnte bei geringerem Reifenverschleiß etwa eine Sekunde schneller fahren. Dies bestätigte sich dann auch im Warm-Up am heutigen Morgen, das René Rast mit einer Zeit von 3:19,423 Minuten für sich entschied. Seine Teamkollegen vervollständigten die besten drei.

14.00 Uhr: Herzlich Willkommen zu unserer Live-Berichterstattung von den 24 Stunden von Le Mans. Wir werden das komplette Rennen in unserem Live-Blog begleiten. Daneben werden wir über wichtige Ereignisse gesondert berichten. Unsere Fotografen sind währenddessen an der Strecke unterwegs, um die besten Szenen bildlich festzuhalten.


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