Erwartungsgemäß hat Mercedes-Benz das Zwölf-Stunden-Rennen von Zandvoort dominiert. Letzten Endes erfocht die Marke mit dem Stern einen Vierfacherfolg zwischen den Dünen der Nordseeküste. An erster Stelle: Kenneth Heyer, Christiaan Frankenhout, Michael Kroll und Roland Eggimann von Hofor-Racing.
Die Mercedes-Benz-Delegation hat einen überlegenen Vierfachtriumph beim Zwölf-Stunden-Rennen von Zandvoort errungen. Im markeninternen Wettstreit gewann letzten Endes die Schweizer Mannschaft von Hofor-Racing die Überhand: Das AMG-Quartett Kenneth Heyer, Christiaan Frankenhout, Michael Kroll und Roland Eggimann beendeten den zweigeteilten Wettbewerb zwischen den Dünen an der Nordseeküste als Gesamtsieger.
Die Silbertrophäe erstritten wiederum Tom Onslow-Cole, Paul White und Thomas Jaeger von Ram Racing, welche ihre Erfolgschancen im Circuit Park Zandvoort bis zur Schlussphase wahrten. Zeitweise duellierten sich Hofor-Racing und ihre Markenkollegen aus dem Vereinigten Königreich im direkten Zweikampf auf der Strecke, ehe die endgültige Entscheidung während einer Code-60-Phase fiel. Hierbei war die Länge der Tankstopps ausschlaggebend.
HP Racing komplettierte derweil die Podiumsrunde. Am Lenkrad des weiteren Flügeltürers der Marke Mercedes-Benz hantierten Harald Proczyk, Reinhold Renger, Bernd Schneider und Carsten Tilke. Platz vier belegten Tom Coronel, Rik Breukers und Ivo Breukers von GDL Racing. An fünfter Stelle erblickte schließlich die bestplatzierte Equipe ohne Stern auf der Motorhaube das schwarz-weiß karierte Tuch: die Scuderia Praha.
Die Ferrari-Truppe verzeichnete beim Zieleinlauf allerdings einen enormen Rückstand. Dem tschechisch-niederländischen Trio Ji?í Písa?ík, Jaromír Ji?ík und Peter Kox lagen schlussendlich sieben Umläufe zurück. Nach dem Laufsieg in Mugello haderte Herberth Motorsport in Zandvoort wiederum mit technischen Gebrechen, weshalb das Porsche-Gespann zwei außerplanmäßige Stopps einlegte. Daher mussten Daniel Allemann, Herbert Handlos und Alfred Renauer mit Platz dreizehn vorliebnehmen.
Die Begegnung in Zandvoort markierte bereits die Halbzeit der 24-Stunden-Serie. Denn drei der sechs Saisonläufe sind damit bereits absolviert. Nächste Station der Creventic-Meisterschaft: das 24-Stunden-Rennen auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet am zweiten Juliwochenende. Anschließend steht eine weitere 24-Stunden-Kraftprobe in Barcelona sowie der Epilog in Brünn auf dem Programm.

Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.