Pünktlich zum Testtag in Le Mans attestieren die Ärzte Kazuki Nakajima die nötige Fitness, um an der Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen in Le Mans teilzunehmen. Der Japaner wurde bei einem Trainingsunfall in Spa-Francorchamps so schwer verletzt, dass er bei der Ardennen-Runde aussetzen musste.
Toyotas erster Sturm ist vorläufig wieder komplett. Nachdem Sébastien Buemi und Anthony Davidson das Sechs-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps zu zweit bestreiten mussten, weil Kazuki Nakajima sich bei seinem Unfall im Training schwere Verletzungen an der Wirbelsäule zugezogen hatte, gaben die Ärzte nun grünes Licht. Der Japaner darf beim offiziellen Testtag an der Sarthe teilnehmen.
In Spa-Francorchamps hatte der Japaner einen schweren Unfall im Training. Daraufhin diagnostizierten die Ärzte im Krankenhaus von Verviers, wohin er gleich nach dem Abflug gebracht wurde, einen gebrochenen Wirbel. Dort wurde seine Verletzung versorgt, bevor er im Anschluss in der neuro-radiologischen Abteilung des Hospitals von Nizza weiter behandelt wurde.
Der Teamarzt und der Physio-Ttherapeut der Kölner Mannschaft von Toyota halfen dem Japaner bei den Rehamaßnahmen, sodass er pünktlich vor dem Test in Le Mans wieder fit genug ist, um am Steuer des Toyota-Hybrid-Rennwagens zu hantieren. Die bestätigte auch der FIA-Arzt Doktor Jacques Tropenat, der Nakajima heute Morgen noch einmal untersucht hat.
Ob der er aber auch beim 24-Stunden-Rennen an den Start gehen kann, ist derzeit noch offen. Dies will das Team erst, basierend auf den Ergebnissen des Testtags, im Anschluss daran entscheiden.
„Den Medizinern und allen, die mir geholfen haben, so schnell wieder zurück zu kommen, möchte ich von Herzen danken“, so Nakajima. „Neben der medizinischen Mannschaft in Verviers und Nizza sind dies besonders unser Teamarzt Bruno Franceschinin und unser Physio-Ttherapeut Beppe Sebastiani. Alle haben so viel getan, um mir zu helfen. Ich bin wirklich dankbar.“
„Meine Leidenschaft für Le Mans half mir dabei, mich sofort nach dem Unfall zu motivieren, obwohl es nicht so aussah, dass ich in diesem Jahr in Le Mans fahren würde“, so der Toyota-Werkfahrer weiter. „Ich bin so froh, dass mein Le-Mans-Traum für 2015 weiterlebt, und ich kann es gar nicht abwarten morgen beim Test wieder im Auto zu sitzen.“

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