Zandvoort: Ram Racing legt vor

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Tom Onslow-Cole, Paul White und Thomas Jäger liegen nach den ersten drei der zwölf Stunden beim zweigeteilten Langstreckenrennen in Zandvoort mit ihrem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Ram Racing in Führung. Allerdings befinden sich drei weitere AMG-Flügeltürer dicht auf den Fersen.

Zur großen Pause des zweigeteilten Zwölf-Stunden-Rennens in Zandvoort zeichnet sich ein Vierkampf der Flügeltürer um den Gesamtsieg ab. Als das Rennen nach drei Stunden regukär unterbrochen wurde, lag das Ram-Racing-Trio Tom Onslow-Cole, Paul White und Thomas Jäger auf der Führungsposition. Zuvor hatte es bei regnerischen Bedingungen einen munteren Kampf um die Führung gegeben, bei dem sich die Mercedes-Benz-Mannschaften an der Spitze abwechselten.

Beim Zwischenstand belegen Harald Proczyk, Reinhold Renger, Bernd Schneider und Carsten Tilke im Mercedes-Benz-Sportwagen von HP Racing den vorläufigen Silberrang. Ihr Rückstand auf die Führenden: gut eineinhalb Minuten. Hofor-Racing folgte mit Michael Kroll, Roland Eggiman, Kenneth Heyer und Christiaan Frankenhout, ebenfalls mit einem Flügeltürer, auf dem Bronzerang.

Auf dem vierten Platt liegen über Nacht Tom Coronel sowie Ivo und Rik Breukers von GDL Racing und demonstrieren damit eine klare Überlegenheit der Sternenkrieger-Flotte. Mit dem Porsche von Team Herberth liegt der erste Nicht-Mercedes-Benz auf dem fünften Rang. Daniel Allemann, Herbert Handlos und Robert Renauer haben aber im 911 GT3 R bereits eine Runde Rückstand.

Derweil servieren die Veranstalter Freibier zu selbst mitgebrachtem Essen für die Teams im Fahrerlager. Der zweite Teil des Rennens, diesmal über neun Stunden, geht morgen von 08.43 Uhr bis 17.45 Uhr über die Bühne. Anschließend werden die Sieger bei einer Beachparty in den Dünen der Nordsee-Gemeinde geehrt.