Sorg Rennsport: Klassensieg und zweimal Podium beim Eifel-Klassiker

Erstmalig war Sorg Rennsport bei der diesjährigen Ausgabe des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring mit einem Großaufgebot von fünf Rennwagen angereist. Neben der logistischen Aufgabe meisterte die Wuppertaler Mannschaft vor allem auch die sportliche Herausforderung. Neben einem Klassensieg verbuchte die Truppe zwei weitere Podestränge.

Erstmalig war Sorg Rennsport bei der diesjährigen Ausgabe des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring mit einem Großaufgebot von fünf Rennwagen angereist. Neben der logistischen Aufgabe meisterte die Wuppertaler Mannschaft vor allem auch die sportliche Herausforderung. Neben einem Klassensieg verbuchte die Truppe zwei weitere Podestränge.

Fünf BMW-Rennwagen in vier Klassen, zwanzig Rennfahrer, unzählige Mechaniker, Gäste und Helfer. Ohne Frage: Sorg Rennsport war beim 24-Stunden-Rennen in der Eifel nicht zu übersehen. Aber die Mannschaft rund um die Brüder Daniel und Benjamin Sorg wollte nicht nur quantitativ, sondern vor allem sportlich auffallen.

Dies gelang besonders gut in der Klasse Cup 5, in der vierzehn gut besetzte BMW M235i Racing an den Start gingen. Das Sorg-Rennsport-Quartett Michele Di Martino, Moritz Oberheim, Kevin Warum und Torsten Kratz holte sich nach 136 Runden den Klassensieg. Am Ende hatte der BMW aus Wuppertal sage und schreibe vier Runden Vorsprung vor den Verfolgern.

Nachdem Kratz in der zweiten Runde die Führung übernommen hatte, entbrannte ein Kopf-an-Kopf-Duell mit dem Eifelblitz über gut siebzehn Stunden. Durch eine fehlerfreie und konstante Fahrt, kombiniert mit einer guten Taktik vom Kommandostand, konnten die vier Sorg-Rennsport-Fahrer den Vorsprung anschließend deutlich ausbauen und gewannen die Klasse schließlich klar.

Starke Ergebnisse in den anderen Klassen 

Außerdem fuhren Lars Zander, René Steurer, Christian Titze und Peter Haener im BMW 330i, der im Manga-Baby-Design wohl einer der meist fotografierten Rennwagen des Wochenendes war, als Zweite in der Klasse V5 durch das Ziel. Frank Elsässer, Oliver Bender, Stefan Beyer sowie der Brite Paul Follet, der in der Woche vor dem Saisonhöhepunkt stolzer Großvater wurde, holten im BMW M3 GT4 Bronze in der Klasse SP10.

Die vier Nachwuchsfahrer des dmsj Youngster-Racing-Teams Sascha Friedrich, Daniel Engl, Felix Günther und Niklas Meisenzahl schrammten als Vierte der stark besetzten Klasse V4 nur um Haaresbreite an einer Platzierung auf dem Podium vorbei. Trotzdem freuten sich die vier jungen Rennfahrer nach einer problemlosen Fahrt über die Zielankunft und das gute Ergebnis.

Lediglich der zweite BMW M235i racing, welcher im Zweier-Cup an den Start gegangen war, strich schon in der Nacht die Segel. Anders Fjordbach, Philipp Leisen, Thomas Jäger und Heiko Eichenberg mussten die Hoffnung auf eine gute Platzierung aufgeben, als ausgerechnet Eichenberg, der Routinier im Team, bei den wechselhaften Bedingungen auf dem Eifel-Parcours ein Opfer der Elemente wurde.


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