Der zweite Veranstaltungstag auf dem Nürburgring bringt die Entscheidung im Kampf um die Startpositionen für das 24-Stunden-Rennen. Black Falcon hat nach zwei Qualifikationstrainigs die Bestzeit notiert. Dahinter folgen Marc VDS Racing und Aston Martin. Die gestern dominanten Audi wurden etwas nach hinten gedrängt. Der Live-Blog vom Freitag.
17.58 Uhr: Damit verabschieden wir uns für heute aus der Eifel. Ein ausführlicher Bericht über die Top-30-Qualifikation folgt in Kürze.
17.55 Uhr: Auf dem sechsten Rang reiht sich das Schwesterfahrzeug der Pole-Truppe ein, ehe die vierte Startreihe an den zweiten WRT-Audi und den schnellsten Bentley von Arnold, Brück, Menzel und Bleekemolen geht. Die Top-10 vervollständigen die beiden Phoenix-Audi.
17.53 Uhr: Dahinter gelingt es aber Adam Christodoulou in letzter Sekunde, die BMW-Phalanx zu sprengen. Mit einer knappen Sekunde Rückstand klassifiziert sich Black-Falcon damit auf dem zweiten Startplatz. Die zweite Startreihe geht geschlossen an Schubert Motorsport, bevor an fünfter Stelle Pierre Kaffer den schnellsten der neuen Audi R8 LMS über die Linie bringt.
17.51 Uhr: Augusto Farfus hat nichts anbrennen lassen. Im zweiten Umlauf gelang dem Brasilianer nochmals eine kleine Zeitenverbesserung. Das ist die Pole-Position für das Team Marc VDS Racing und seine Teamkollegen Dirk Adorf, Nick Catsburg und Dirk Müller.
17.43 Uhr: Im ersten Durchgang hat BMW gezeigt, was es im Petto hat. Dreifachführung für den Z4 GT3, Marc VDS #26 mit 8:17,531 Minuten vor beiden Schubert-Fahrzeugen. Bentley folgt auf dem vierten Rang, unmittelbar vor beiden Phoenix-Audi.
17.36 Uhr: Stefan Mücke setzt mit 8:21,588 Minuten die erste Referenzzeit. Das ist noch langsamer als im Qualifying heute morgen.
17.30 Uhr: Patrick Pilet hat im Frikadelli Porsche bereits in der Einführungsrunde den Manthey Porsche #92 mit Sven Müller am Steuer überholt.
17.25 Uhr: René Rast geht nun als letzter auf die gut 25 Kilometer lange Einführungsrunde.
17.19 Uhr: In diesem Moment beginnt Mücke die Einführungsrunde. Die Verfolger starten nun in einem Rythmus von ca. 10 Sekunden nacheinander.
17.17 Uhr: Stefan Mücke, der das Feld auf die Zeitenjagd führen wird, sieht das ganze sehr gelassen. „Eigentlich war es mir egal, welche Startnummer wir bekommen. Mal sehen, was die Nummer eins wert ist.“
17.14 Uhr: Alle Teilnehmer sind jetzt in der Startaufstellung. In wenigen Augenblicken wird es losgehen.
17.07 Uhr: Die Kontrahenten begeben sich auf den Weg in die Startaufstellung. Der Start auf die Einführungsrunde über die Nordschleife wird wohl nicht ganz pünktlich, sondern mit leichter Verspätung erfolgen.
16.57 Uhr: Die Organisation des Zeitplans ist übrigens verhältnismäßig knapp. Eine Viertelstunde vor Beginn des Top-30-Qualifyings sind noch immer Fahrzeuge des 24h-Classic-Rahmenrennens entlang der Nordschleife unterwegs.
16.47 Uhr: Im Gegensatz zum gestrigen Abend zeigt sich das Eifelwetter heute von seiner besten Seite. Die Teilnehmer werden die Zeitenjagd bei sonnigem Wetter und siebzehn Grad Lufttemperatur aufnehmen.
16.40 Uhr: Hier die Startreihenfolge des Top-30-Qualifyings im Überblick:
1. #007 Aston Martin Racing, Fahrer: Stefan Mücke
2. #8 Haribo Racing, Fahrer: Norbert Siedler
3. #29 W Racing Team, Fahrer: Pierre Kaffer
4. #92 Manthey Racing, Fahrer: Sven Müller
5. #30 Frikadelli Racing, Fahrer: Patrick Pilet
6. #25 Marc VDS Racing, Fahrer: Maxime Martin
7. #22 Rowe Racing, Fahrer: Maro Engel
8. #85 Bentley Motorsport, Fahrer: Guy Smith
9. #84 Bentley Motorsport, Fahrer: Lance David Arnold
10. #5 Black Falcon, Fahrer: Yelmer Buurman
11. #4 Phoenix Racing, Fahrer: Frank Stippler
12. #11 HTP Motorsport, Fahrer: Christopher Brück
13. #23 Rowe Racing, Fahrer: Nico Bastian
14. #21 Schulze Motorsport, Fahrer: Jordan Tresson
15. #27 Team Zakspeed, Fahrer: Sebastian Asch
16. #10 WTM-Racing, Fahrer: Jochen Krumbach
17. #33 Team Premio, Fahrer: Rob Huff
18. #17 Walkenhorst Motorsport, Fahrer: Felipe Laser
19. #9 Scuderia Cameron Glickenhaus, Fahrer: Manuel Lauck
20. #12 Manthey Racing, Fahrer: Robert Renauer
21. #2 Black Falcon, Fahrer: Adam Christodoulou
22. #20 Schubert Motorsport, Fahrer: Jens Klingmann
23. #26 Marc VDS Racing, Fahrer: Augusto Farfus
24. #19 Schubert Motorsport, Fahrer: Dirk Müller
25. #61 Black Falcon, Fahrer: Manuel Metzger
26. #28 W Racing Team, Fahrer: Nico Müller
27. #53 Gazoo Racing, Fahrer: Hiroaki Ishiura
28. #44 Falken Motorsports, Fahrer: Martin Ragginger
29. #006 Aston Martin Racing, Fahrer: Richie Stanaway
30. #1 Phoenix Racing, Fahrer: René Rast
16.24 Uhr: Mittlerweile machen sich die Akteure wieder für den Einsatz fertig. Vor gut zwei Stunden wurden die Startnummern für das Top-30-Qualifying verlost. Stefan Mücke ergatterte die heiß begehrte Startnummer eins für Aston Martin Racing. Die Titelverteidiger von Phoenix Racing gehen dagegen als letztes in das Shootout.
12.41 Uhr: Noch vor dem Rennstart müssen wir bereits den Ausfall eines Publikumslieblings verzeichnen. Fahrer Ken Dobson war mit dem futuristischen Prototypen im Bereich Kesselchen am gestrigen Abend verunglückt. Heute musste das Team verkünden, dass eine Reparatur unrealistisch ist:
Scuderia Cameron Glickenhaus zieht ein Fahrzeug zurück
12.17 Uhr: Mit dem Ergebnis nach zwei Qualifikationstrainings können wir nun auch alle Teilnehmer an der Top-30-Qualifikation um 17 Uhr benennen. Anhand der Rundenzeiten konnten sich die besten zwölf Fahrzeuge qualifizieren, die noch keine Zulassung durch die beiden absolvierten VLN-Läufe oder das Qualifikationsrennen erlangt hatten.
11.45 Uhr: Damit ist das zweite Qualifikationstraining beendet. Gegen Ende der Sitzung wurden noch einmal die Zeiten kräftig verbessert und selbst die Titelverteidiger im Audi mussten um den Einzug in das Poleposition-Shootout, später am Tag, zittern. In der letzten Runde reichte es aber für den neuen R8 LMS, genauso wie den Aston Martin mit der Startnummer 007. Die Bestzeit holte Black Falcon mit einem Mercedes SLS AMG GT3. Das Klassement gestaltet sich wie folgt:
1. Black Falcon #2 | Mercedes SLS AMG GT3 | 8:20,034 Minuten
2. Marc VDS Racing #26 | BMW Z4 GT3 | 8:22,908 Minuten
3. Aston Martin Racing #007 | Aston Martin Vantage GT3 | 8:23,595 Minuten
4. Bentley Motors Ltd. #84 | Bentley Continental GT3 | 8:24,455 Minuten
5. W Racing Team #29 | Audi R8 LMS | 8:24,626 Minuten
6. ROWE Racing #26 | Mercedes SLS AMG GT3 | 8:25,945 Minuten
7. Phoenix Racing #1 | Audi R8 LMS | 8:26,486 Minuten
8. Falken Motorsports #44 | Porsche 911 GT3 R | 8:26,711 Minuten
9. W Racing Team #28 | Audi R8 LMS | 8:27,013 Minuten
10. Schubert Motorsport #19 | BMW Z4 GT3 | 8:27,553 Minuten
11.25 Uhr: Die Strecke ist nun fast trocken und der Verkehr nimmt zu. Das Team Premio konnte bereits mit einer Zeitverbesserung den Twin-Busch-Audi zwischenzeitlich aus der Top-Dreißig-Ausscheidung herausschieben.
Frikadelli Racing hat derweil die gestrige Zeit des Phoenix-Audi unterboten. Die Zeit beträgt 8:28,261 Minuten. Auch die Marc-VDS-Mannschaft hat sich geschlossen vor die Titelverteidiger gebracht.
11.06 Uhr: Die Sonne zeigt sich am Ende der Döttinger Höhe. In den nächsten 25 Minuten werden einige Mannschaften mit Slicks auf den Kurs gehen und versuchen sich noch für das Shootout zu qualifizieren. Sehen wir also doch noch eine echte Zeitenjagd am Vormittag?
Schubert Motorsport führt die Tageswertung aktuell mit 8:51,799 Minuten an. Auch weitere Teilnehmer von Phoenix Racing, Marc VDS Racing und Aston Martin haben sich unter die Neun-Minuten-Marke gekämpft.
10.44 Uhr: Der Grand-Prix-Kurs ist in der Zwischenzeit fast komplett abgetrocknet. Auch der Nebel verschwindet langsam aus den Tälern der Eifel. Die Zeiten machen nun ebenfalls große Sprünge nach unten: Nissan hat im letzten Umlauf eine 9:06,568 Minuten gezeigt.
10.34 Uhr: Es tut sich weiterhin wenig auf dem Nürburgring. Die meisten Teilnehmer warten auf bessere Bedingungen, die es ermöglichen mit Slicks die Box zu verlassen. Soeben hat Schubert Motorsport die Tagesbestzeit auf 9:16,327 Minuten aktualisiert. Das reicht aber noch lange nicht, um die Positionen zu verändern.
Christopher Haase vom Team Phoenix berichtet aber von der Nordschleife: „Es ist nicht mehr so nass draußen. Die Ideallinie trocknet langsam ab und es ist nicht so schwierig zu fahren. Ich denke, dass wir in etwa 20 Minuten Slicks aufziehen können.“
09.56 Uhr: Die schnellste Zeit des Morgens kommt von den Titelverteidigern im Audi R8 LMS und beträgt 9:28,733 Minuten. Das ist fast eine Minuten langsamer als am gestrigen Abend. Neben der Feuchtigkeit auf der Strecke erschwert der Nebel zusätzlich die Zeitenjagd. In der nächsten Stunde dürften keine großen Verbesserungen möglich sein.
09.41 Uhr: Für einige Mannschaften geht es am Vormittag noch darum den Einzug in den Ausscheidungswettkampf am Nachmittag zu schaffen. Der ADAC Nordrhein hat dafür noch zwölf Plätze zu vergeben. Dazu gehören auch die zwei R8 von W Racing Team, der Zweitwagen von Phoenix Racing sowie beide Autos von Marc van der Straten.
Inzwischen sind die ersten Starter auf die Strecke gegangen. In rund zehn Minuten werden die ersten Referenzzeiten auf dem Tableau stehen. Sollte sich das Wetter allerdings, wie vorhergesagt, verbessern, wird der Asphalt in der letzten halben Stunde, zumindest auf der Ideallinie, trocken sein. Es sollte daher ein großer Andrang der großen GT3-Renner zu erwarten sein.
09.25 Uhr: In fünf Minuten schalten die Ampeln auf Grün. Die Bedingungen rund um den Eifel-Kurs sind noch immer nicht ideal. Im Laufe des Tages soll sich das Wetter aber verbessern und die Entscheidung in der Top-30-Qualifikation könnte auf trockener Bahn gesucht werden.
09.00 Uhr: Guten Morgen und Herzlich Willkommen zum zweiten Tag der 24 Stunden auf dem Nürburgring. In einer halben Stunde startet die zweite, zweistündige, Qualifikationssitzung. Am späteren Nachmittag steht dann die Top-30-Qualifikation auf dem Plan. Wir werden den gesamten Tag in unserem Live-Blog über die Entwicklungen am Nürburgring berichten.
Der gestrige Abend endete mit der vorläufigen Führung für den Titelverteidiger-Audi von Phoenix Racing. Die Phalanx der Ingolstädter an der Spitze wurde durchbrochen von Marc VDS Racing mit einem BMW. Dahinter folgen die zwei WRT-R8. HTP Motorsport platzierte ein Bentley-Dickschiff auf Rang zehn.
Die Bedingungen im ersten Durchgang waren alles andere als ideal. Es regnete auf manchen Streckenabschnitten, auf anderen war es trocken. Dies mache es besonders schwer, erklärte BMW-Pilot Lucas Luhr am Abend.
Die Geschehnisse rund um die Nürburg haben wir übrigens auch in Bildern festgehalten:

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