VLN: Über 190 Teilnehmer starten bei der Generalprobe

Volles Haus am Ring: Mehr als 190 Starter haben sich für das vierzigste DMV-Vier-Stunden-Rennen angekündigt. Alleine vierundzwanzig GT3-Mannschaften hegen die Absicht, den Sieg unter sich auszumachen. Zudem bietet der zweite VLN-Lauf den Teams die letzte Möglichkeit zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen.

Volles Haus am Ring: Mehr als 190 Starter haben sich für das vierzigste DMV-Vier-Stunden-Rennen angekündigt. Alleine vierundzwanzig GT3-Mannschaften hegen die Absicht, den Sieg unter sich auszumachen. Zudem bietet der zweite VLN-Lauf den Teams die letzte Möglichkeit zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen.

Vierundzwanzig GT3-Starter in der Klasse SP9, achtzehn Teilnehmer in der Klasse SP7, dazu sechs Cup-Neunelfer und zwei SP-Pro-Mannschaften starten am kommenden Samstag mit guten Chancen auf eine der vorderen Platzierungen in das vierzigste DMV-Vier-Stunden-Rennen – den zweiten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft. Den Anspruch auf den Gesamtsieg nach vier Stunden reklamieren aber die Werksabordnungen der Hersteller und einige wenige auf den Eifel-Rundkurs spezialisierte Privatmannschaften.

Audi, BMW, Bentley und Nissan werfen ihre werksunterstützten Mannschaften in den Ring. Dem stemmen sich die Nordschleifen-Spezialisten von Frikadelli Racing entgegen. Die Gesamtsieg erprobte Eifler Truppe startet abermals im rot-weißen Porsche 911 GT3 R mit der Stammmannschaft Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Patrick Huismann. Martin Ragginger und Alexandre Imperatori wollen hingegen im Falken-Porsche auf sich aufmerksam machen. Richard Lietz unterstützt die Wochenspiegel-Mannschaft im Porsche 911 GT3 RSR.

Auf Seiten der Privatmannschaften nimmt Haribo Racing ebenfalls eine Favoritenrolle ein. Die Truppe rund um Uwe Alzen dominierte das Qualifikationsrennen, bis der neue Mercedes-Benz SLS AMG GT3 der Bonner in der letzten Runde vom Defektteufel heimgesucht wurde. Neben Alzen hantieren Norbert Siedler und Marco Holzer am Steuer des Flügeltürers. Je zwei weitere Sternenträger werden von Rowe Racing und Black Falcon eingesetzt. Bei den Falken aus Meuspath ist abermals der DTM-Rekordmeister Bernd Schneider zu Gast am Steuer.

Schubert Motorsprot fehlt wegen Auftakt des ADAC GT Masters

Audi tritt hingegen mit vier reinrassigen Werksbesatzungen an. Die Teams WRT und Phoenix Racing setzen dabei jeweils zwei Audi R8 LMS der neuen Generation ein. Frank Stippler, Christopher Haase und Marcel Fässler sowie Christian Mamerow, Markus Winkelhock und René Rast teilen sich die Lenkarbeit in den beiden Phoenix-Cockpits, während Christopher Mies und Nico Müller wie Laurens Vanthoor und Pierre Kaffer beim W Racing Team am Steuer drehen.

Für BMW reist die Truppe von Marc VDS Racing in die Eifel, während Schubert Motorsport beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben verweilt. Bei den Belgiern teilen sich Maxime Martin, Markus Palttala, Richard Westbrook und Lucas Luhr sowie Augusto Farfus, Dirk Adorf und Jörg Müller die Sitzplätze hinter dem Lenkrad.

Von der britischen Insel reisen die Werksabordnungen von Aston Martin, Bentley und Nissan an die Nordschleife. Aston Martin tritt erstmalig mit zwei Werkswagen an, die sich Pedro Lamy, Darren Turner und Stefan Mücke sowie Jonny Adam, Matthias Lauda und Richie Stanaway teilen. Bei Bentley verrichten Lance David Arnold, Jeroen Bleekemolen und Christian Menzel sowie Harold Primat und Christopher Brück die Arbeit am Volant. Nach den tragischen Ereignissen beim ersten Lauf der VLN haben Alex Buncombe, Michael Krumm, Lucas Luhr und Kazuki Hoshino die schwere Aufgabe zum ersten Mal wieder im Nissan der GT Academy über die Nordschleife zu fahren.

BMW-Cup sehr teilnehmerstark

Neben der Klasse SP9 für die GT3-Boliden zeigt sich am Samstag vor allem der BMW-M235i-Racing-Pokal sehr teilnehmerstark. Über zwanzig Starter treten im Zweier der Bayern an und erhoffen sich somit eine gute Ausgangsbasis im Kampf um die Punkte der VLN-Meisterschaftswertung. Aber auch die Startzahl der Klasse SP3 kann sich sehen lassen. Mit sechzehn Startern profitiert die Klasse aber stark von der Auflösung des Renault-Clio-Pokals. Die Klassen Cup 1 für die Opel Astra und die Klasse V4 der Meister des Jahres 2014 sind mit je dreizehn Startern ebenfalls gut geeignet, um Punkte für den Titelkampf zu sammeln.

Die Wetterfrösche melden für das Wochenende in der Eifel das Ende des sonnigen Wetters. Bei Temperaturen bis vierzehn Grad Celsius ist mit leichtem Regen am Morgen und zunehmenden Niederschlag im Verlauf des Nachmittags zu rechnen.    


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