Der DMSB hat Detailverbesserungen an den Sicherheitsmaßnahmen für die Nürburgring-Nordschleife vorgenommen. Demzufolge erstreckt sich das Tempolimit bei der Döttinger Höhe nunmehr von Streckenposten 200 bis 200a. Darüber hinaus gilt künftig eine andere Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.
Nach dem Qualifikationsrennen auf der Nürburgring-Nordschleife hat der DMSB noch einmal Detailkorrekturen an den Sicherheitsrichtlinien vorgenommen. Zwar seien die Maßnahmen in der Praxis umsetzbar, es bedürfe aber einiger Nachbesserungen. Diese Anpassungen hat der Motorsportbund in Abstimmung mit beteiligten Rennställen und Fahrern im Anschluss an die Veranstaltung erlassen.
Demnach erweitert der DMSB die Geschwindigkeitsbegrenzung bei der Döttinger Höhe. Das Tempolimit von zweihundertfünfzig Kilometer pro Stunde erstreckt sich künftig von Streckenposten 200 bis 200a. Darüber hinaus beträgt die Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse fortan fünfzig anstatt dreißig Kilometer pro Stunde. Alle weiteren Maßnahmen bleiben durch die Bearbeitung hingegen unangetastet.
Letzteren Aspekt nannte auch Haribo Racing als Kritikpunkt. Die Problematik: Ein Gros der Fahrzeuge verfügt lediglich über einen Geschwindigkeitsbegrenzer, der auf die Code-60-Zonen ausgerichtet ist. Daher berge das niedrigere Tempo „mehr Unfallrisiken“, anstatt dem „eigentlich erhofften Sicherheitszuwachs“ gerecht zu werden. „Dringender Handlungsbedarf besteht noch beim Tempolimit in der Boxengasse“, hieß es in einer Pressemitteilung der Mannschaft.

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