Die Veranstalter des ADAC GT Masters haben die diesjährige Saisonstarterliste veröffentlicht. Das Teilnehmerfeld umfasst fünfundzwanzig Sportwagen acht verschiedener Marken. Überraschungen barg die Präsentation nicht. Es fehlen Lexus ebenso wie Lamborghini. Auch Farnbacher Racing ist nicht mit von der Partie.
Anlässlich der Einstellfahrt in Oschersleben haben die Veranstalter des ADAC GT Masters die diesjährige Saisonstarterliste publik gemacht. Das Teilnehmerfeld umfasst fünfundzwanzig Sportwagen acht verschiedener Hersteller. Überraschungen fördert die Bekanntgabe hingegen nicht zutage, stattdessen entspricht die Übersicht der Stammstarter weitgehend den Nachrichten der vergangenen Wochen und Monate.
In numerischer Überlegenheit startet die Audi-Delegation, welche sich in diesem Jahr aus sieben Besatzungen vierer Mannschaften zusammensetzt. Allein die Titelverteidiger von C. Abt Racing starten mit einem Drei-Wagen-Gespann, während das Aufgebot von MS Racing zwei Fahrzeuge umfasst. Dupré Engineering und Yaco Racing betreuen dagegen den Einsatz nur eines Gefährtes mit vier Ringen auf der Motorhaube.
Das Porsche-Lager formiert sich derweil aus Schütz Motorsport und Herberth Motorsport, die jeweils zwei Neunelfer einsetzen. Neben den beiden AMG-Flügeltürern des Teams Zakspeed tritt auch HP Racing aus der Schweiz mit einem Mercedes-Benz-Silberpfeil an. Schubert Motorsport setzt sein Engagement gleichermaßen mit zwei Rennern fort. Die BMW-Sektion komplettiert Neuneinsteiger Šenký? Motorsport.
Kein Lexus, kein Lamborghini
Nissan kehrt bekanntermaßen gemeinsam mit Molitor Racing zurück in die deutsche GT-Meisterschaft, wogegen Callaway Competition seinen Fuhrpark auf zwei Corvette-Schwergewichte reduziert. RWT Racing bestreitet die sechzehn Begegnungen erneut mit dem GM-Fabrikat. Ebenfalls im Vorhinein bekannt: das Gemeinschaftsprojekt von Bentley und HTP Motorsport. Reiter Engineering fährt weiterhin mit dem Chevrolet Camaro GT.
Es fehlt dagegen Lexus. Der Konstrukteur aus Japan kokettierte wiederholt mit einem Einsatz im ADAC GT Masters, suchte aber nach einer Einsatzmannschaft. Daher drang das Gerücht an die Öffentlichkeit, Farnbacher Racing beabsichtige einen Start mit der Toyota-Edelmarke. Allerdings hat das Gespann aus Lichtenau keine Nennung eingereicht. Zudem verzichtet Reiter Engineering auf eine Teilnahme mit seinem Lamborghini-Evolutionsmodell.
Die Organisatoren zeigen sich dennoch zufrieden mit der Meldeliste. „Ein tolles Feld mit neuen Supersportwagen, ein attraktiver Kalender und Pirelli als neuer Reifenpartner machen das ADAC GT Masters 2015 wieder zu einem Highlight“, vermeint ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk. „Neue Teams und auch neue Fahrer beweisen, dass die Attraktivität des ADAC GT Masters in der nun neunten Saison ungebrochen ist.“
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