Nogaro: BMW beendet Audi-Dominanz im Hauptrennen

Trotz bisheriger Dominanz in Nogaro unterlag Audi letzten Endes im Hauptrennen. Stattdessen trugen Maxime Martin und Dirk Müller den Laufsieg für das BMW Team Brasil davon. Das W Racing Team musste wiederum mit Silber und Bronze vorliebnehmen. Bentley belegte Platz vier, Rinaldi Racing erzielte den fünften Rang.

Trotz bisheriger Dominanz in Nogaro unterlag Audi letzten Endes im Hauptrennen. Stattdessen trugen Maxime Martin und Dirk Müller den Laufsieg für das BMW Team Brasil davon. Das W Racing Team musste wiederum mit Silber und Bronze vorliebnehmen. Bentley belegte Platz vier, Rinaldi Racing erzielte den fünften Rang.

Das BMW Team Brasil hat der Audi-Dominanz in Nogaro ein Ende bereitet. Nach anfänglichem Vormarsch büßten Maxime Martin und Dirk Müller zwar vorübergehend die Führungsposition ein, doch die beiden Werksfahrer trugen letztlich den Sieg im Hauptrennen der SRO-GT-Sprint-Serie davon. Obwohl sich das W Racing Team bemühte die Offensive abzuwenden, unterlagen die Titelverteidiger letzten Endes. Das Ergebnis: Silber und Bronze.

Bereits zu Beginn des einstündigen Wettbewerbs am Ostermontag schickte sich Startfahrer Martin an, Vortagessieger Stéphane Richelmi Rang eins zu entwinden. Agierte Martin beim Erlöschen der Ampellichter noch zurückhaltend, beförderte sich der BMW-Pilot in der nachfolgenden Kurvenkombination behänd an seinem Audi-Kontrahenten vorbei. Dieser musste sodann auch seinen internen WRT-Mitstreiter Christopher Mies passieren lassen.

Hinfort baute Martin seinen Vorsprung peu à peu aus. Als das Boxenstoppfenster öffnete, betrug die Differenz beinahe sechs Sekunden. Doch Audi wendete die Partie beim obligatorischen Besuch der Mechaniker: Enzo Ide, der für seinen Stallgefährten Mies ins Cockpit geklettert war, befand sich wieder an vordersten Stelle das Klassements. BMW-Routinier Müller benötigte allerdings nur wenige Runden, um neuerlich die Spitzenposition zu erstürmen.

Daraufhin verschaffte sich Müller vorderhand einen kleinen Sicherheitsabstand, ehe Stéphane Ortelli, der wiederum mit Namensvetter Richelmi die Plätze getauscht hatte, zunächst seinen Mitstreiter Ide überholte, anschließend auch Müller unter Druck setzte. Jedoch vergebens. Beim Zieleinlauf trennten die Widersacher 0,368 Sekunden. Somit erstritt das BMW Team Brasil den Triumph im Hauptrennen auf dem Circuit Paul Armagnac.

Bentley und Ferrari komplettieren die besten Fünf

Nach dem Start-Ziel-Coup am Vortag blieben Ortelli und Richelmi folglich zweite Sieger, während Mies und Ide den letzten Podiumsrang verteidigten. In der Tabelle ergibt sich somit nach der ersten Begegnung im Südosten Frankreichs eine Konstellation zugunsten der BMW-Abteilung: Martin und Müller führen mit einunddreißig Punkten vor dem Audi-Doppel Ortelli und Richelmi, die wiederum sechsundzwanzig Zähler auf ihrem Konto verbuchen. 

Aufgrund der Kollision beim Start im Qualifikationsrennen trachtete Maximilian Buhk indes nach Wiedergutmachung. Das gelang der Bentley-Neuverpflichtung mit Erfolg. Gemeinsam mit Vincent Abril errang Buhk den vierten Platz für HTP Motorsport. Die besten Fünf komplettierten Norbert Siedler und Marco Seefried von Rinaldi Racing. Schon im ersten Durchgang manövrierte sich das Ferrari-Ensemble in den oberen Bereich des Tableau.

Die Pro-Am-Wertung gewannen Christophe Bouchut und Alexey Vasilyev für das GT Team Russia. Im Gesamtklassement erreichte das Mercedes-Benz-Gespann das Ziel an neunter Stelle, deren Teamkollegen Bernd Schneider und Alexei Karachev nach dem Klassensieg im ersten Durchlauf nur Platz elf erzielten. Die Audi-Fahrer Anders und Thomas Fjordbach von I. S. R. Racing siegten abermals in der Silberkategorie.

Der Terminkalender gewährt den Teilnehmern der SRO-GT-Sprintserie nach der Auftaktveranstaltung im Département Gers einen Monat Pause. Nächster Halt auf dem Fahrplan der internationalen Meisterschaft: Brands Hatch am zweiten Maiwochenende. Die dritte Saisonrunde findet wiederum Anfang Juni in Zolder statt. Austragungsorte der weiteren Läufe: Moskau, Algarve, Misano und Baku.


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